Zahnersatz: Die Kasse zahlt einen festen Zuschuss
Wer beim Zahnersatz aufwändige Lösungen bevorzugt, erhielt in der Vergangenheit oftmals keinerlei Zuschuss von der Krankenkasse. Zahnersatz auf oder in Verbindung mit Implantaten zum Beispiel waren nicht im Leistungskatalog der gesetzlichen Krankenversicherung enthalten. Das hat sich Anfang 2005 geändert: Jetzt gibt es für jeden Patienten einen festen Zuschuss, der sich am Befund orientiert und nicht an der Art der Behandlung. Die Höhe der befundbezogenen Festzuschüsse beträgt zirka 50 Prozent der für die Regelversorgung notwendigen Leistungen. Die bisherigen Bonusregelungen bleiben erhalten: Patientinnen und Patienten, die weiterhin jedes Jahr zu einer zahnärztlichen Vorsorgeuntersuchung gehen (Bonusheft!), können bis zu 65 Prozent der Kosten der Regelversorgung als Zuschuss erhalten.
Versicherte mit geringem Einkommen (unter 980 Euro) - etwa Sozialhilfeempfänger - erhalten die Regelversorgung kostenfrei: Die Krankenkasse zahlt ihnen einen zusätzlichen Zuschuss. Auch Normalverdiener haben Aussicht auf einen zusätzlichen Zuschuss je nach dem wie weit ihr Einkommen über dem geringen Einkommen liegt.
Versicherte mit geringem Einkommen (unter 980 Euro) - etwa Sozialhilfeempfänger - erhalten die Regelversorgung kostenfrei: Die Krankenkasse zahlt ihnen einen zusätzlichen Zuschuss. Auch Normalverdiener haben Aussicht auf einen zusätzlichen Zuschuss je nach dem wie weit ihr Einkommen über dem geringen Einkommen liegt.
Implantete: Kosten variieren stark
Die Kosten für eine individuelle Behandlung mit Implantaten lassen sich nicht pauschal benennen. Sie sind stark abhängig von der Anzahl der Implantate, vom Knochenangebot, Aufwand und Schwierigkeit der Operation, von den eingesetzten Materialien und den prothetischen, zahntechnischen Leistungen. Zur Orientierung nennen Experten für unkomplizierte Fälle einen Preis von ungefähr 2.000 Euro für ein Implantat inklusive Prothetik.
Einige grundsätzliche Fragen können die Entscheidung für oder gegen Implantate erleichtern:
Für Implantate spricht außerdem die hohe Erfolgsrate: In weit über 90 Prozent der Fälle heilen sie ein. Wissenschaftliche Studien der letzten 25 Jahre belegen, dass bei erfolgreicher Einheilung nach zehn Jahren rund 90 Prozent der Implantate voll funktionstüchtig sind. Die Lebensdauer ist sehr lang, wenn die Patienten ihre Zähne und ihren Mund sorgfältig pflegen und die Implantate zudem nicht überlastet werden. Nicht zuletzt wird auch die Unversehrtheit der eigenen Zähne durch Implantate gewährleistet. Dies kann die Implantatbehandlung langfristig zu einer Versorgung machen, die auch wirtschaftlich gesehen sinnvoll ist.
Einige grundsätzliche Fragen können die Entscheidung für oder gegen Implantate erleichtern:
- Was sind mir festsitzende dritte Zähne wert?
- Überzeugen mich die Vorteile einer Implantatbehandlung?
- Kommt ein chirurgischer Eingriff für mich in Frage?
Für Implantate spricht außerdem die hohe Erfolgsrate: In weit über 90 Prozent der Fälle heilen sie ein. Wissenschaftliche Studien der letzten 25 Jahre belegen, dass bei erfolgreicher Einheilung nach zehn Jahren rund 90 Prozent der Implantate voll funktionstüchtig sind. Die Lebensdauer ist sehr lang, wenn die Patienten ihre Zähne und ihren Mund sorgfältig pflegen und die Implantate zudem nicht überlastet werden. Nicht zuletzt wird auch die Unversehrtheit der eigenen Zähne durch Implantate gewährleistet. Dies kann die Implantatbehandlung langfristig zu einer Versorgung machen, die auch wirtschaftlich gesehen sinnvoll ist.





