Was bei der Zahnbürste zu beachten ist

Zahnerkrankungen im Alter Verstärkte Zahnbürstengriffeverstärkte Zahnbürstengriffe
Das wichtigste Hilfsmittel zur Zahnpflege ist die Zahnbürste. Diese sollte abgerundete Kunststoffborsten haben, der Bürstenkopf darf nicht zu groß sein, damit jede Stelle im Mund erreicht werden kann. Ältere Menschen mit eingeschränkter Handbeweglichkeit können oft die schlanken Zahnbürstengriffe nicht festhalten. Hier ist es notwendig, den Zahnbürstengriff anzupassen: zum Beispiel durch aufschiebbare Styroporscheiben, Fahrradlenkergriffschutz. Hilfreich sind bei eingeschränkter Motorik elektrische Zahnbürsten.
Zahnerkrankungen im Alter Vergleich einer unbrauchbaren mit einer neuen ZahnbürsteVergleich einer unbrauchbaren mit einer neuen Zahnbürste
Die Lebensdauer einer Zahnbürste beträgt zirka acht Wochen, dann sollte die Bürste gegen eine neue ausgetauscht werden. Nach Erkältungskrankheiten oder Infektionen im Mundbereich ist ein sofortiges Wechseln der Zahnbürste empfehlenswert, um einen erneuten Kontakt mit den Erregern zu vermeiden.
Zahnerkrankungen im Alter Verschiedene Prothesenzahnbürstenverschiedene Prothesenzahnbürsten
Es gibt spezielle Prothesen- und Zungenbürsten. Zahnprothesenbürsten haben zusätzlich auf der Rückseite des Bürstenkopfes ein längeres Bürstenbüschel, damit auch die schwer erreichbaren Seiten an der Prothesenbasis gereinigt werden können.
Zahnerkrankungen im Alter Verschiedene ZungenbürsteZungenbürste
Zungenbürsten sind für ältere Menschen, bei denen die Zunge oft belegt ist, ein geeignetes Hilfsmittel. Die Reinigung der Zungenoberfläche hilft, einem schlechten Geschmack und Mundgeruch vorzubeugen. Die richtige Anwendung sollte in der zahnärztlichen Praxis im Rahmen der Individualprophylaxe geübt werden.
Die Zahnpasta hilft durch ihren Gehalt an Poliermitteln, Plaque (Zahnbelag) zu entfernen. Aromastoffe (zum Beispiel Pfefferminzgeschmack) erfrischen den Atem und geben einen guten Geschmack. Zusätzlich enthält Zahnpasta zum Kariesschutz Fluoride, die den Zahnschmelz gegenüber den Stoffwechselprodukten der Bakterien (Säuren) widerstandsfähiger machen.
Autoren und Quellen Aktualisiert: 07.06.2011
  • Autor/in: Dr. med. dent. Ina Nitschke, Zahnärztin, Poliklinik für Zahnärztliche Prothetik und Werkstoffkunde, Universität Leipzig, medizinische Qualitätssicherung: Cornelia Sauter, Ärztin.
  • Quellen: J. Schmidseder: Gesunde und schöne Zähne, Südwest München, 2000
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