Strahlendes Lächeln: richtige Pflege für gesunde Zähne

Schöne und gesunde Zähne sind ein echter Hingucker. Mangelnde Zahnhygiene hingegen kann zu Karies und Paradontitis führen. Wie Sie Ihre Zähne richtig reinigen und pflegen.

Zähneputzen © iStock
(Bad Homburg – 27.02.2020) Zähneputzen ist wichtig, denn mangelnde Zahnhygiene kann Karies und Paradontitis verursachen. Krankheiten im Mundraum sind nicht nur schmerzhaft, sondern können den ganzen Körper beeinträchtigen. Im schlimmsten Fall begünstigen sie sogar Krankheiten wie Diabetes oder einen Herzinfarkt. Neben gründlichem Putzen spielt auch die richtige Ernährung eine wichtige Rolle.

Die richtige Zahnputztechnik

Je besser die Mundhygiene, desto weniger Bakterien können Zähne und Zahnfleisch angreifen. Mit einer gründlichen Putztechnik kann das verhindert werden. Die Zähne sollten morgens und abends mindestens zwei Minuten geputzt werden. Idealerweise mit einer fluoridhaltigen Zahnpasta.
  1. Die oberen und unteren Kauflächen sollten als erstes sanft geputzt werden.
  2. Es sollte kein starker Druck ausgeübt werden, damit das Zahnfleisch und der Zahnschmelz nicht verletzt werden.
  3. Anschließend die Zähne aufeinander stellen und die Außenseiten reinigen. Am besten beginnen Sie am obersten hinteren Backenzahn und putzen dann langsam bis zur Mitte weiter. Das Gleiche auf der anderen Seite durchführen.
  4. Grundsätzlich sollte das Zahnfleisch mit kreisenden Bewegungen geputzt werden. Die Massage stärkt das Zahnfleisch.
  5. Als letztes die Innenseiten reinigen.

Die Zahnpasta wird am besten nach dem Putzen gründlich ausgespuckt. Allerdings sollte nur ein- bis zweimal mit Wasser nachgespült werden. So kann das Fluorid seine Wirkung besser entfalten und die Zähne stärken. Hygienisch und gut für die Zähne ist es auch, die Zahnbürste alle zwei bis drei Monate zu wechseln. Ausgefranste Borsten reinigen weniger gründlich und können die Zähne und das Zahnfleisch verletzen.

Zahnzwischenräume nicht vergessen

Bakterien setzen sich am liebsten dort ab, wo die Zahnbürste nur schwer hinkommt. Daher ist es wichtig, die Zahnzwischenräume einmal täglich zu reinigen. Ein Zahnarzt kann bei Problemen im Umgang mit Zahnseide und Zwischenraumbürsten helfen. Eine elektrische Zahnbürste sorgt bei vielen Menschen für ein besseres Ergebnis, als eine herkömmliche Handzahnbürste. Eine Mundspülung oder eine Munddusche gibt der Pflege den runden Abschluss.

Zähneputzen bei Babys

Auch bei Babys sollten die Zähne geputzt werden, sobald der erste Milchzahn da ist. Das sanfte Putzen jeden Tag bietet die Basis für gesunde Zähne und verhindert Karies. Dieser kann von den Milchzähnen auf die nachfolgenden Zähne übergreifen. Für die Kleinsten gibt es extra weiche Kinderbürsten in Kombination mit einer milden Kinderzahnpasta. Diese enthält meist weniger Fluorid.

Einmal im Jahr zur Kontrolle

Trotz vorbildlichem Putzen kann es dazu kommen, dass sich Bakterien im Mund festsetzen. Damit diese langfristig keine Schäden anrichten, sollte mindestens einmal im Jahr eine zahnärztliche Kontrolle stattfinden. Bei der Vorsorgeuntersuchung begutachtet der Zahnarzt die Zähne, Mundhöhle und das Zahnfleisch. So kann der Zahnarzt die Zähne frühzeitig von einem Kariesbefall befreien und eine Parodontitis rechtzeitig behandeln.

Zu viel Zucker – Gift für die Zähne

Zu viele Süßigkeiten sind Gift für die Zähne. Gerade Kinderzähne sind weicher und damit anfälliger für Karies. Auch Erwachsene sollten zum Wohl ihrer Zähne auf ihren Zuckerkonsum achten. Idealerweise sollten die Zähne direkt nach dem Verzehr von Süßigkeiten gereinigt werden. Aber auch säurehaltige Lebensmittel wie Früchte können die Zähne angreifen. Speichel hilft dabei Säuren abzubauen und den Zahnschmelz mit Mineralien zu versorgen. Für die Speichelproduktion ist es wichtig ausreichend zu trinken. Auch ein Zahnpflegekaugummi gleich nach dem Essen kann helfen. Zwar ersetzt er nicht das Zähneputzen, doch er aktiviert den Speichelfluss und hilft Säuren im Mund zu neutralisieren.
Autoren und Quellen Aktualisiert: 28.02.2020
  • Autor/in: vitanet.de; Kristina Wagenlehner
  • Quellen: Pressemitteilung der AOK Hessen vom 17. Februar 2020: Strahlendes Lächeln: Richtige Pflege für gesunde Zähne
Suche nach Netzwerk- & Servicepartnern
Zertifizierung