Homöopathische Mittel

Auch homöopathische Mittel kommen bei der Behandlung von Sportverletzungen zum Einsatz:

  • Aconitum napellus (Echter Sturmhut): Soll eine angenehme Wirkung bei Entzündungen und Muskelschmerzen haben.
  • Arnica montana (Bergwohlverleih): Soll besonders bei Blutergüssen helfen.
  • Bryonia (weiße Zaunrübe): Wird eine positive Wirkung bei stechenden, reißenden Schmerzen und nach Überanstrengung der Muskulatur nachgesagt.
  • Hypericum (Johanniskraut): Soll bei Nervenverletzungen helfen.
  • Rhus toxicodendron (Giftsumach): Kommt bei Schmerzen nach Ruhe und erster Bewegung zum Einsatz.
  • Ruta graevolens (Weinraute): Soll bei schmerzenden Sehnen, Muskelverletzungen und Prellungen sowie bei Verletzungen des Bindegewebes wirken.
  • Symphytum (Beinwell): Wird bei Prellungen und anderen Sportverletzungen eingesetzt.
Wissenschaftliche Nachweise für die Wirksamkeit der homöopathischen Therapie gibt es bis jetzt jedoch noch nicht.
Autoren und Quellen Aktualisiert: 24.02.2012
  • Autor/in: Beatrix Deiß, Medizinredakteurin; Nina Prell, Medizinredakteurin; medizinische Qualitätskontrolle: Cornelia Sauter, Ärztin
  • Quellen: Plesch, Christian/ Sieven, Rainer, Trzolek, Dieter: Handbuch Sportverletzungen. Meyer & Meyer Verlag, Aachen 2009.
  • Sportunfälle – Häufigkeit, Kosten, Prävention. Von Gläser, Heribert, (ARAG Allgemeine Versicherungs-AG), Henke, Dr. rer. nat. Thomas (Ruhr-Universität Bochum, Lehrstuhl für Sportmedizin). Herausgeber: ARAG Allgemeine Versicherungs-AG.
  • Deutsche Gesellschaft für Sportmedizin und Prävention (DGSP): 10 Goldene Regeln für gesundes Sporttreiben, 2004.
  • Deutscher Olympischer Sportbund, www.richtigfit.de
  • Deutsche Gesellschaft für Ernährung e.V., www.dge.de