Erste Hilfe bei Sportverletzungen

Zwar ist es möglich, das Verletzungsrisiko zu senken, indem man einige kleine Regeln einhält. Ganz vermeiden lassen sich Unfälle jedoch nie. Deshalb ist es besonders wichtig, dass alle Beteiligen – zum Beispiel Trainer, Eltern, Trainingspartner, aber auch der Betroffene selbst – wissen, wie sie im Notfall reagieren sollten.

Knieverletzung Behandlung mit Icepack © Thinkstock
Zunächst einmal sollte jeder Sportler eine Erste-Hilfe-Ausrüstung griffbereit haben, die unter anderem Wunddesinfektionsmittel, Heftpflaster, Wundkompressen und Kühlpads enthält.

In einer akuten Verletzungssituation sind die ersten Minuten entscheidend. Hat sich eine solche Situation ereignet, kommt das sogenannte „PECH-Schema“ (Pause, Eis, Compression, Hochlagerung) zur Anwendung.

Auch ist es wichtig, über die Erstversorgung bei einem Knochenbruch Bescheid zu wissen: Wenn Sie den Verdacht haben, dass sich der Verletzte einen Knochenbruch zugezogen hat, sollten Sie den verletzten Körperteil möglichst nicht bewegen. Außerdem muss der Verletzte so schnell wie möglich von einem Arzt versorgt werden.

Hat der Verletzte eine offene Wunde, bedarf es einer sorgfältigen Wundversorgung, um Infektionen so gut es geht zu vermeiden.
Autoren und Quellen Aktualisiert: 24.02.2012
  • Autor/in: Beatrix Deiß, Medizinredakteurin; Nina Prell, Medizinredakteurin; medizinische Qualitätskontrolle: Cornelia Sauter, Ärztin
  • Quellen: Plesch, Christian/ Sieven, Rainer, Trzolek, Dieter: Handbuch Sportverletzungen. Meyer & Meyer Verlag, Aachen 2009.
  • Sportunfälle – Häufigkeit, Kosten, Prävention. Von Gläser, Heribert, (ARAG Allgemeine Versicherungs-AG), Henke, Dr. rer. nat. Thomas (Ruhr-Universität Bochum, Lehrstuhl für Sportmedizin). Herausgeber: ARAG Allgemeine Versicherungs-AG.
  • Deutsche Gesellschaft für Sportmedizin und Prävention (DGSP): 10 Goldene Regeln für gesundes Sporttreiben, 2004.
  • Deutscher Olympischer Sportbund, www.richtigfit.de