Fieber: Hilfe aus der Apotheke
Fieber senkende Mittel
Medikamente, die Paracetamol, Acetylsalicylsäure oder Ibuprofen enthalten, senken das Fieber. Alle drei Arzneistoffe wirken gleichzeitig auch Kopf- und Gliederschmerzen entgegen. Bei Virusinfektionen schlagen die Medikamente im Allgemeinen schneller an als bei bakteriellen Infektionen.
Grippemittel
Bei grippalen Infekten helfen spezielle Grippemittel, die unterschiedliche Kombinationen von Wirkstoffen gegen die verschiedenen Symptome einer Erkältung beinhalten. Wenn Sie keinen Husten haben, brauchen Sie auch kein Kombinationsmittel, das den Hustenreiz unterdrückt.
Tees
Schweißtreibende Tees
Schwitzen hilft dem Körper bei der Abwehr von Krankheitserregern, besonders bei fiebrigen Erkältungen, die durch hitzeempfindliche Viren ausgelöst werden. Lindenblütentee und Holunderblütentee fördert das Schwitzen. Bei Fieber über 39 Grad Celsius oder bei Kindern, die jünger als 1 Jahr sind, sollte man den Tee nur verdünnt anwenden. Sonst trocknet der Körper zu sehr aus und der Kreislauf wird zu stark belastst. Viele Hersteller empfehlen, nicht mehr als drei bis fünf Tassen pro Tag zu trinken. Beachten Sie hierzu die Angaben auf der Verpackung oder in der Packungsbeilage.
Fiebersenkende Tees
Weidenrindentee und Mädesüßtee wirken direkt fiebersenkend. Beide Pflanzen enthalten nicht unerhebliche Mengen an Salicylsäureverbindungen. Daher ist bei einer Überempfindlichkeit gegenüber Salicylaten und bei Kindern ist Vorsicht geboten. Auch Mischungen aus Weidenrinde oder Mädesüß mit schweißtreibenden Kräutern wie Lindenblüten oder Holunderblüten haben sich bei Fieber bewährt.
Vorsicht vor Salicylaten
Acetylsalicylsäure (ASS) sollte bei Kindern und Jugendlichen mit fieberhaften Erkrankungen (z.B. Grippe, grippale Infekte, Windpocken) nur auf ärztliche Anweisung angewendet werden und nur dann, wenn andere Maßnahmen nicht wirken. Denn möglicherweise kann ASS im Zusammenhang mit viralen Erkrankungen das sogenannte Reye-Syndrom auslösen. Diese Erkrankung ist sehr selten, aber auch sehr gefährlich.
Wechselwirkungen und Gegenanzeigen
Grundsätzlich kann es bei der gleichzeitigen Anwendung von mehreren Arzneimitteln zu Wechselwirkungen kommen. Bei bestimmten Krankheiten und gesundheitlichen Störungen dürfen manche Medikamente überhaupt nicht eingenommen werden. In jedem Beipackzettel finden Sie dies unter dem Begriff Gegenanzeigen. Auch weitere Hinweise zu den einzelnen Medikamenten finden Sie im Beipackzettel.
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