Trockenes Auge: Was Sie beachten sollten
Das Auge ist ein sehr empfindliches Organ. Auch harmlose Ursachen können bei falscher Behandlung zu bleibenden Schäden führen. Wenn die Augen brennen, kratzen und tränen oder die Bindehaut gerötet ist, sollten Sie zur Abklärung der Ursache einen Augenarzt aufsuchen. Ist die Diagnose trockenes Auge sicher, kann man nach Rücksprache mit dem Arzt selbst behandeln. Doch auch dann gibt es einiges zu beachten.
Grundsätzlich kann es bei der gleichzeitigen Einnahme von mehreren Arzneimitteln zu Wechselwirkungen kommen. Bei bestimmten Krankheiten und gesundheitlichen Störungen dürfen manche Medikamente überhaupt nicht eingenommen werden (Gegenanzeigen). Das gilt auch für Medikamente, die am Auge angewandt werden. Angaben zu den einzelnen Produkten finden Sie im Beipackzettel.
Wer Kontaktlinsen trägt, sollte diese vor der Anwendung von wirkstoffhaltigen Augentropfen herausnehmen. Nach circa 15 Minuten können harte Linsen wieder eingesetzt werden. Bei weichen Linsen ist das nicht möglich. Sie können durch die enthaltenen Konservierungsmittel beeinträchtigt werden. Diese Stoffe setzen sich in den Poren der weichen Linsen fest und sorgen beim weiteren Tragen für zusätzliche Reizungen. Das Konservierungsmittel Benzalkoniumchlorid kann die Linsen sogar verfärben. Eine Lösung für dieses Problem stellen Augentropfen in Einzeldosenbehältnissen dar. Sie enthalten keine Konservierungsmittel und sind besser verträglich. Aber auch hier gilt: beim Eintropfen Linsen herausnehmen und erst 15 Minuten später wieder einsetzen. Konservierungsmittelfreie Zubereitungen mit Filmbildnern wie Povidon oder Polyvinylalkohol können auch während des Tragens der Linsen eingetropft werden. Sie werden sogar zur Nachbenetzung empfohlen. Beachten Sie die Angaben im Beipackzettel. Wer Augensalbe anwendet, sollte in diesem Zeitraum gar keine Kontaktlinsen tragen.
Nach der Anwendung von Augentropfen kann kurzzeitig (5-10 Minuten) das Sehvermögen beeinträchtigt werden. In dieser Zeit dürfen Sie keine Maschinen bedienen, oder aktiv am Straßenverkehr teilnehmen. Nach der Anwendung von Augensalben oder Augengelen hält das Verschwommen-Sehen noch länger an.
Das Eintropfen von Augentropfen gelingt am besten, wenn Sie den Kopf etwas nach hinten neigen. Schauen Sie nach oben und ziehen Sie das untere Lid etwas nach unten. So bildet sich eine kleine Tasche des Bindehautsacks, in die die Tropfen einfach eingetropft werden können. Zwinkern Sie anschließend mit den Augen, dadurch verteilt sich der Wirkstoff. Bei bakteriellen oder viralen Bindehautentzündungen können die bereits vorhandenen Keime ins Fläschchen/Tube gelangen, und bei den folgenden Anwendungen immer wieder neue Infektionen auslösen. Daher streifen Sie bei der Anwendung von Augensalben oder Augengelen den Strang nicht mit dem Finger ab. Durch das Drehen der Tube kann man den Strang sozusagen "abdrehen". Außerdem dürfen die Fläschchen oder die Tuben nicht mit dem Auge in Berührung kommen, weil Verletzungen und Infektionen dadurch begünstigt werden.
Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten und Gegenanzeigen
Grundsätzlich kann es bei der gleichzeitigen Einnahme von mehreren Arzneimitteln zu Wechselwirkungen kommen. Bei bestimmten Krankheiten und gesundheitlichen Störungen dürfen manche Medikamente überhaupt nicht eingenommen werden (Gegenanzeigen). Das gilt auch für Medikamente, die am Auge angewandt werden. Angaben zu den einzelnen Produkten finden Sie im Beipackzettel.
Vorsicht mit Kontaktlinsen
Wer Kontaktlinsen trägt, sollte diese vor der Anwendung von wirkstoffhaltigen Augentropfen herausnehmen. Nach circa 15 Minuten können harte Linsen wieder eingesetzt werden. Bei weichen Linsen ist das nicht möglich. Sie können durch die enthaltenen Konservierungsmittel beeinträchtigt werden. Diese Stoffe setzen sich in den Poren der weichen Linsen fest und sorgen beim weiteren Tragen für zusätzliche Reizungen. Das Konservierungsmittel Benzalkoniumchlorid kann die Linsen sogar verfärben. Eine Lösung für dieses Problem stellen Augentropfen in Einzeldosenbehältnissen dar. Sie enthalten keine Konservierungsmittel und sind besser verträglich. Aber auch hier gilt: beim Eintropfen Linsen herausnehmen und erst 15 Minuten später wieder einsetzen. Konservierungsmittelfreie Zubereitungen mit Filmbildnern wie Povidon oder Polyvinylalkohol können auch während des Tragens der Linsen eingetropft werden. Sie werden sogar zur Nachbenetzung empfohlen. Beachten Sie die Angaben im Beipackzettel. Wer Augensalbe anwendet, sollte in diesem Zeitraum gar keine Kontaktlinsen tragen.
Beeinträchtigung der Verkehrstüchtigkeit
Nach der Anwendung von Augentropfen kann kurzzeitig (5-10 Minuten) das Sehvermögen beeinträchtigt werden. In dieser Zeit dürfen Sie keine Maschinen bedienen, oder aktiv am Straßenverkehr teilnehmen. Nach der Anwendung von Augensalben oder Augengelen hält das Verschwommen-Sehen noch länger an.
Hinweise zur richtigen Anwendung von Augentropfen, Augensalben und Augengelen
Das Eintropfen von Augentropfen gelingt am besten, wenn Sie den Kopf etwas nach hinten neigen. Schauen Sie nach oben und ziehen Sie das untere Lid etwas nach unten. So bildet sich eine kleine Tasche des Bindehautsacks, in die die Tropfen einfach eingetropft werden können. Zwinkern Sie anschließend mit den Augen, dadurch verteilt sich der Wirkstoff. Bei bakteriellen oder viralen Bindehautentzündungen können die bereits vorhandenen Keime ins Fläschchen/Tube gelangen, und bei den folgenden Anwendungen immer wieder neue Infektionen auslösen. Daher streifen Sie bei der Anwendung von Augensalben oder Augengelen den Strang nicht mit dem Finger ab. Durch das Drehen der Tube kann man den Strang sozusagen "abdrehen". Außerdem dürfen die Fläschchen oder die Tuben nicht mit dem Auge in Berührung kommen, weil Verletzungen und Infektionen dadurch begünstigt werden.
Wenden Sie sich an einen Arzt, wenn
- Ihre Augen ohne erkennbaren Grund gerötet sind
- ein plötzliches Fremdkörpergefühl im Auge auftritt
- Ihre Augen sehr lichtempfindlich reagieren
- die Selbstbehandlung keine Besserung bringt.
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