Bindehautentzündung: Was Sie beachten sollten
Zugluft am Auge und Überanstrengung rufen leicht eine Bindehautentzündung hervor. In schwereren Fällen sollte immer ein Arzt aufgesucht werden. Leichtere Formen können auch selbst behandelt werden. Dabei ist jedoch einiges zu beachten.
© ShutterstockDas Auge ist ein sehr empfindliches Organ. Auch harmlose Ursachen können bei falscher Behandlung zu bleibenden Schäden führen. Deshalb sollten Sie bei geröteten Augen immer einen Augenarzt aufsuchen. Ist die Diagnose sicher und die Ursache bekannt, kann man nach Rücksprache mit dem Arzt selbst behandeln. Doch auch dann gibt es einiges zu beachten.
Grundsätzlich kann es bei der gleichzeitigen Einnahme von mehreren Arzneimitteln zu Wechselwirkungen kommen. Bei bestimmten Krankheiten und gesundheitlichen Störungen dürfen manche Medikamente überhaupt nicht eingenommen werden (Gegenanzeigen). Das gilt auch für Medikamente, die am Auge angewandt werden. Angaben zu den einzelnen Produkten finden Sie im Beipackzettel.
Wer Kontaktlinsen trägt, sollte sie vor der Anwendung von wirkstoffhaltigen Augentropfen herausnehmen. Nach circa 15 Minuten können harte Linsen wieder eingesetzt werden. Bei weichen Linsen ist das nicht möglich. Sie können durch die enthaltenen Konservierungsmittel beeinträchtigt werden. Diese Stoffe setzen sich in den Poren der weichen Linsen fest und sorgen beim weiteren Tragen für Reizungen. Das Konservierungsmittel Benzalkoniumchlorid kann die Linsen sogar verfärben. Zu Bedenken ist außerdem, dass sich die Lebenszeit der Kontaktlinsen verkürzt, wenn sie mit Fremdstoffen, beispielsweise aus Medikamenten, in Kontakt kommen. Konservierungsmittelfreie Augentropfen, die häufig in Einzeldosenverpackungen angeboten werden, sind für Kontaktlinsenträger eine sinnvolle Anwendungsmöglichkeit.
Im Allgemeinen gilt: Linsen herausnehmen, bevor die Tropfen gegeben werden und erst zirka 15 Minuten später wieder einsetzen. Wer eine Augensalbe benutzt, sollte während der Anwendung gar keine Kontaktlinsen tragen.
Nach der Anwendung von Augentropfen kann kurzzeitig (5-10 Minuten) das Sehvermögen beeinträchtigt werden. In dieser Zeit dürfen Sie keine Maschinen bedienen, oder aktiv am Straßenverkehr teilnehmen. Nach der Anwendung von Augensalben hält das Verschwommen-Sehen noch länger an. Kalkulieren Sie dies vor der Anwendung ein.
Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten und Gegenanzeigen
Grundsätzlich kann es bei der gleichzeitigen Einnahme von mehreren Arzneimitteln zu Wechselwirkungen kommen. Bei bestimmten Krankheiten und gesundheitlichen Störungen dürfen manche Medikamente überhaupt nicht eingenommen werden (Gegenanzeigen). Das gilt auch für Medikamente, die am Auge angewandt werden. Angaben zu den einzelnen Produkten finden Sie im Beipackzettel.
Vorsicht mit Kontaktlinsen
Wer Kontaktlinsen trägt, sollte sie vor der Anwendung von wirkstoffhaltigen Augentropfen herausnehmen. Nach circa 15 Minuten können harte Linsen wieder eingesetzt werden. Bei weichen Linsen ist das nicht möglich. Sie können durch die enthaltenen Konservierungsmittel beeinträchtigt werden. Diese Stoffe setzen sich in den Poren der weichen Linsen fest und sorgen beim weiteren Tragen für Reizungen. Das Konservierungsmittel Benzalkoniumchlorid kann die Linsen sogar verfärben. Zu Bedenken ist außerdem, dass sich die Lebenszeit der Kontaktlinsen verkürzt, wenn sie mit Fremdstoffen, beispielsweise aus Medikamenten, in Kontakt kommen. Konservierungsmittelfreie Augentropfen, die häufig in Einzeldosenverpackungen angeboten werden, sind für Kontaktlinsenträger eine sinnvolle Anwendungsmöglichkeit.
Im Allgemeinen gilt: Linsen herausnehmen, bevor die Tropfen gegeben werden und erst zirka 15 Minuten später wieder einsetzen. Wer eine Augensalbe benutzt, sollte während der Anwendung gar keine Kontaktlinsen tragen.
Beeinträchtigung der Verkehrstüchtigkeit
Nach der Anwendung von Augentropfen kann kurzzeitig (5-10 Minuten) das Sehvermögen beeinträchtigt werden. In dieser Zeit dürfen Sie keine Maschinen bedienen, oder aktiv am Straßenverkehr teilnehmen. Nach der Anwendung von Augensalben hält das Verschwommen-Sehen noch länger an. Kalkulieren Sie dies vor der Anwendung ein.
Wenden Sie sich an einen Arzt, wenn
- Ihre Augen ohne erkennbaren Grund gerötet sind
- eitriges Sekret abgesondert wird
- Ihre Augen sehr lichtempfindlich reagieren
- die Selbstbehandlung keine Besserung bringt
- ein Fremdkörper oder unverträgliche Flüssigkeiten ins Auge geraten sind
- Ihre Sehfähigkeit beeinträchtigt ist.
Autoren und Quellen Weiterführende Themen
Suche nach Schlagworten:
wechselwirkungen medikamente, arzt aufsuchen, was ist zu beachten bei medikamenten, augensalbe, augensalbe augentropfen, straßenverkehr, linsen, was sind gegenanzeigen, stoerungen, arzt finden





