Der richtige Sonnenschutz für Babys

Wenn Kinder jünger als ein Jahr sind, sollten Eltern besonders gut auf Sonnenschutz achten und ihr Baby nicht direkt der Sonne aussetzen. Denn dafür ist seine Haut noch viel zu empfindlich.

Allerdings ist Sonnenstrahlung gleichzeitig wichtig für den Stoffwechsel – zum Beispiel kann der Körper nur dann Vitamin D bilden, wenn Sonne auf die Haut trifft. Deshalb raten Kinderärzte, Babys im ersten Lebensjahr Vitamin D in Tablettenform zu geben. So wird die Kinderhaut keiner Gefahr ausgesetzt.

Sonnenschutz für Babys: immer im Schatten bleiben

Auf Sonnenschutzcreme sollten Eltern bei Kindern im ersten Jahr verzichten, sie belasten die Haut unnötig. Auf keinen Fall dürfen sie Babyöl als Sonnenschutz verwenden – es steigert die Lichtempfindlichkeit der Haut zusätzlich. Am besten bleiben Eltern mit ihrem Baby immer im Schatten. Denn die Babyhaut kann noch nicht genügend Melanin produzieren, das die Haut vor UV-Strahlen schützt.

Sonnenschutz für Babys: Haut mit Kleidung bedecken

Außerdem sollten Eltern versuchen, möglichst viel Haut ihres Kindes mit Kleidung zu bedecken. Das ist nicht nur sinnvoll, um die Haut vor den Sonnenstrahlen zu schützen: Das Unterhautfettgewebe von Kleinkindern ist noch nicht vollständig entwickelt. Sie sind deshalb kälteempfindlicher als Erwachsene. Babys kühlen dadurch viel schneller aus und sind empfindlicher gegen Umwelteinflüsse.
Autoren und Quellen Aktualisiert: 03.05.2017
  • Autor/in: Redaktion vitanet.de: Dr. med. Susanne Segebrecht, Ärztin, Apothekerin, Charité - Universitätsmedizin Berlin; Christina Wiener, Medizinredakteurin; Nina Prell, Medizinredakteurin; medizinische Qualitätssicherung: Cornelia Sauter, Ärztin.
  • Quellen: Dagmar von Cramm (2012): Unser Baby, das erste Jahr
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