Schwangerschaft: Zusätzliche Untersuchungen bei genetischen Risiken

Das Risiko, dass ein Kind nicht gesund zur Welt kommt, kann unter bestimmten Umständen erhöht sein – beispielsweise wenn die Mutter bereits über 35 Jahre alt ist oder wenn es in der Familie ein erhöhtes Risiko für angeborene Fehlbildungen gibt.

Zusätzliche Untersuchungen: nicht-invasive und invasive Methoden

Der werdenden Mutter werden außerhalb der routinemäßigen Schwangerschaftsvorsorge gemäß der Mutterschaftsrichtlinie spezielle Untersuchungen angeboten, um Störungen der Entwicklung des Kindes und/oder mögliche Chromosomenschäden auszuschließen. Diese Untersuchungen lassen sich in nicht-invasive Methoden und invasive Methoden, die einen Eingriff in den Körper der Schwangeren erfordern, unterteilen.

Zu den nicht-invasiven Methoden zählen zum Beispiel das Ersttrimester-Screening und die Nackentransparenzmessung, auch Nackenfalten-Messung genannt. Chorionzottenbiopsie, Chordozentese und Fruchtwasseruntersuchung (Amniozentese) gehören zu den invasiven Methoden.
Autoren und Quellen Aktualisiert: 15.06.2016
  • Autor/in: vitanet.de; Nina Prell, Medizinredakteurin
  • Quellen: Murkoff, Heidi / Mazel, Sharon (2012): Schwangerschaft und Geburt: Alles, was Sie wissen müssen
  • Largo, Remo / Huch, Renate (2008): Schwangerschaft, Geburt & erste Baby-Monate
  • Stauber, Manfred / Weyerstahl, Thomas (2007): Gynäkologie und Geburtshilfe
  • Deutsche Gesellschaft für Humangenetik und Berufsverband Deutscher Humangenetiker: S2- Leitlinie Humangenetische Diagnostik und genetische Beratung (http://www.bvdh.de/download/LL_ST/2011_06_24_S2_LL_Humangenetik.pdf)
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