Richtiges Training in der Schwangerschaft: Sport für Leistungssportlerinnen

Für Frauen, die vor der Schwangerschaft vier- bis sechsmal pro Woche gejoggt oder Fahrrad gefahren sind oder gleich mehrere verschiedene Sportarten – Ausdauertraining und Krafttraining – kombiniert haben, gilt: Während der Schwangerschaft sollten sie ein bisschen kürzertreten.

Vor allem in den ersten Schwangerschaftsmonaten erhöht zu viel Sport die Komplikationsrate. Deshalb sollten schwangere Leistungssportlerinnen ihr Sportpensum auf drei bis vier Trainingseinheiten wöchentlich mit maßvoller Intensität und vernünftiger Dauer – also nicht mehr als 60 Minuten – reduzieren. Auf diese Weise können sie ihre Kondition erhalten und gleichzeitig ihrem Baby etwas Gutes tun: Das Ungeborene wird optimal mit Sauerstoff und Nährstoffen versorgt.

Training in der Schwangerschaft: vorher Erlaubnis vom Arzt einholen

Will die Leistungssportlerin in der Schwangerschaft nicht darauf verzichten, ihr Training (moderat) fortzusetzen, sollte sie sich vorher unbedingt gründlich von einem Arzt untersuchen lassen und sich dessen Erlaubnis einholen. Leistungssportlerinnen kennen ihren Körper sehr gut – schon das kleinste Anzeichen von Ermüdung oder gar Überforderung sollte sie dazu bewegen, das Training sofort abzubrechen.
Autoren und Quellen Aktualisiert: 15.06.2016
  • Autor/in: vitanet.de; Nina Prell, Medizinredakteurin
  • Quellen: Berufsverband der Frauenärzte: Sport in der Schwangerschaft: Überanstrengung vermeiden (http://www.frauenaerzte-im-netz.de/de_sport-in-der-schwangerschaft-ueberanstrengung-vermeiden_176.html)
  • Largo, Remo / Huch, Renate (2008): Schwangerschaft, Geburt & erste Baby-Monate
  • Stauber, Manfred / Weyerstahl, Thomas (2007): Gynäkologie und Geburtshilfe