Das richtige Training in der Schwangerschaft: Sport für Freizeitsportlerinnen

Freizeitsportlerinnen, die schon seit Längerem (mindestens drei Monate vor der Empfängnis) zwei- bis dreimal wöchentlich bis zu einer Stunde Ausdauersport betrieben haben (Walking, Joggen, Fahrradfahren oder Aerobic- oder Gymnastikkurse im Fitnessstudio), können auch in der Schwangerschaft so oft trainieren, wenn sie sich gut damit fühlen. Intensität und Dauer der einzelnen Trainingseinheiten sollten sie jedoch reduzieren.

30 bis 45 Minuten sind in der Schwangerschaft genug

30 bis 45 Minuten Sport reichen aus. Besonders gilt dies für Aerobic, denn es wird leicht zu anstrengend, wenn die Schwangere in dem von der Trainerin vorgegebenen Tempo und Schwierigkeitsgrad trainiert. Hier ist ratsam, während des Trainings immer wieder kleine Pausen zu machen oder sich für die Zeit der Schwangerschaft eine andere Sportart zu suchen.

Wichtig ist, dass die werdende Mutter beim Training nicht den Maßstab ihrer Leistungsfähigkeit vor der Schwangerschaft anlegt, sondern auf ihr Körpergefühl hört. Vor allem sollte sie nach dem Training niemals völlig erschöpft sein.

Gegen Ende der Schwangerschaft: gelenkschonende Sportarten

Wird der Bauch schwerer, so wird auch das Joggen immer beschwerlicher. Dann sollten sich Frauen überlegen, ob sie für die Zeit der Schwangerschaft lieber auf Aquatraining oder Walking umsteigen. Denn diese Sportarten sind wesentlich gelenkschonender und die meisten Frauen haben dabei vor allem gegen Ende der Schwangerschaft ein besseres Gefühl.
Autoren und Quellen Aktualisiert: 15.06.2016
  • Autor/in: vitanet.de; Nina Prell, Medizinredakteurin
  • Quellen: Berufsverband der Frauenärzte: Sport in der Schwangerschaft: Überanstrengung vermeiden (http://www.frauenaerzte-im-netz.de/de_sport-in-der-schwangerschaft-ueberanstrengung-vermeiden_176.html)
  • Murkoff, Heidi / Mazel, Sharon (2012): Schwangerschaft und Geburt: Alles, was Sie wissen müssen
  • Largo, Remo / Huch, Renate (2008): Schwangerschaft, Geburt & erste Baby-Monate