Das richtige Training in der Schwangerschaft: Sport für Einsteigerinnen

Auch wenn die werdende Mutter bisher eher wenig Sport getrieben hat, ist es in der Schwangerschaft noch nicht zu spät, sportlich aktiv zu werden. Bevor sie sich für eine bestimmte Sportart entscheidet, sollte sie jedoch abklären lassen, ob medizinische Gründe gegen ein regelmäßiges Training sprechen – etwa bestimmte Risiken in der Schwangerschaft oder eine Vorerkrankung – die Sport verbietet.

Tipps für das richtige Training geben Frauenarzt und Hebamme

Gibt der Arzt sein Okay, kann die Schwangere langsam und ihrer körperlichen Fitness entsprechend anfangen, Sport zu treiben. Tipps für den Trainingseinstieg und das richtige Verhalten beim Sport kann der Frauenarzt oder eine Hebamme mit sportmedizinischen Kenntnissen geben.

Für welche Sportart sich die werdende Mutter auch entscheidet – stets gilt:
  • Langsam angehen lassen: Anfangs reichen 15 bis 20 Minuten behutsames Training zwei- bis dreimal wöchentlich völlig aus.
  • Einsteigerinnen sollten die Trainingsdauer erst dann steigern, wenn sie merken, dass sich ihre Kondition deutlich verbessert hat. Auch dann genügen jedoch 30 bis 45 Minuten pro Sporteinheit. Noch bevor sie sich erschöpft fühlt, sollte die werdende Mutter das Training beenden.
Autoren und Quellen Aktualisiert: 15.06.2016
  • Autor/in: vitanet.de; Nina Prell, Medizinredakteurin
  • Quellen: Berufsverband der Frauenärzte: Sport in der Schwangerschaft: Überanstrengung vermeiden (http://www.frauenaerzte-im-netz.de/de_sport-in-der-schwangerschaft-ueberanstrengung-vermeiden_176.html)
  • Pressemitteilung des Berufsverbands der Frauenärzte (24.06.2011): Auch untrainierte Frauen können in der Schwangerschaft mit Sport beginnen (http://www.frauenaerzte-im-netz.de/de_news_652_1_1077.html)
  • Murkoff, Heidi / Mazel, Sharon (2012): Schwangerschaft und Geburt: Alles, was Sie wissen müssen
  • Largo, Remo / Huch, Renate (2008): Schwangerschaft, Geburt & erste Baby-Monate