Die Geburt – ein ganz besonderes Erlebnis

Die Geburt ihres Kindes ist für die werdenden Eltern wohl eines der schönsten und bewegendsten Ereignisse ihres Lebens. Es ist einfach faszinierend, wie ein neues Leben entsteht.

Neugeborenes mit Mutter © Thinkstock
Doch im Vorfeld ist so eine Geburt meist mit einer Menge Aufregung verbunden. Um unnötigen Stress und Unruhe zu vermeiden, sollte die werdende Mutter daher rechtzeitig ihren Klinik-Koffer packen. Auch wer sich für eine Hausgeburt entscheidet, sollte dies tun, um im Notfall schnell in die Klinik fahren zu können.

Geburt durchläuft vier Phasen

Die Geburt läuft im Normalfall in vier Phasen ab: der Eröffnungsphase, der Übergangsphase, der Austreibungsphase und der Nachgeburtsphase. Besonders anstrengend und kräftezehrend ist für die Gebärende die Übergangsphase. Häufig schimpfen, fluchen und schreien Frauen dann, ohne sich später daran erinnern zu können. Meistens dauert diese besonders intensive Phase nur wenige Minuten, selten länger als eine halbe Stunde. Danach dauert es in der Regel nur noch wenige Minuten, bis das Baby das Licht der Welt erblickt.

Etwa 30 Prozent aller Geburten sind Kaiserschnitte

Um die Geburt zu unterstützen, können verschiedene Eingriffe und Hilfsmittel zum Einsatz kommen – zum Beispiel die Zange oder die Saugglocke oder es wird ein Dammschnitt gemacht. Etwa 30 Prozent aller Babys kommen in Deutschland heutzutage per Kaiserschnitt zur Welt. Dies ist zum Beispiel der Fall, wenn die Gesundheit des Kindes oder der Mutter bei einer normalen Geburt gefährdet ist.
Autoren und Quellen Aktualisiert: 15.06.2016
  • Autor/in: vitanet.de; Nina Prell, Medizinredakteurin
  • Quellen: Murkoff, Heidi / Mazel, Sharon (2012): Schwangerschaft und Geburt: Alles, was Sie wissen müssen
  • Largo, Remo / Huch, Renate (2008): Schwangerschaft, Geburt & erste Baby-Monate
  • Stauber, Manfred / Weyerstahl, Thomas (2007): Gynäkologie und Geburtshilfe