Ergotherapie

Mit dem griechischen Wort "Ergon" (bedeutet "Handeln oder Tun") ist der Schwerpunkt der Tätigkeit von Ergotherapeuten recht gut beschrieben. Gesamtziel der Ergotherapie ist die Schulung körperlicher und geistiger Fähigkeiten zur Wiederherstellung bzw. Erhaltung der Selbstständigkeit der Patienten im persönlichen und sozialen Bereich.

Um zu erreichen, dass der Patient zu Hause möglichst selbstständig sein wird, werden schon im Krankenhaus grundlegende tägliche Aktivitäten wie Waschen, Anziehen und Haushaltsführung trainiert. Wenn hierfür Hilfsmittel notwendig sind, wird der Umgang mit diesen geübt. Auch das Üben der Benutzung von öffentlichen Verkehrsmitteln gehört zum Maßnahmenkatalog der Ergotherapie genauso wie Hausbesuche zur eventuellen Wohnraumanpassung.

Ziele und Aufgaben der Berufsgruppe Ergotherapie

  • Training motorisch-funktioneller Fähigkeiten
  • Verbesserung der Wahrnehmung und Ausführung von Bewegungen
  • Schulung zur Bewältigung (täglicher) lebenspraktischer Aufgaben
  • Förderung der Eigenaktivität des Patienten zur Verbesserung seiner Lebenssituation
  • Schulung der Patienten im Umgang mit Hilfsmitteln
  • Beratung und Anleitung von Angehörigen zur Unterstützung der betroffenen Person
Autoren und Quellen Aktualisiert: 07.05.2010
  • Autor/in: Dr. med. Anja Vogt, Ärztin, Charité - Universitätsmedizin Berlin
  • Quellen: I. Füsgen: Der ältere Patient, Urban und Schwarzenberg, 1995
  • T. Nikolaus: Klinische Geriatrie, Springer Verlag 2000
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