Mit Sport gegen Wechseljahresbeschwerden
Es gibt wohl kaum ein Mittel, das so vielseitig gegen Wechseljahresbeschwerden wirkt wie Sport. Dr. Beate Schultz-Zehden, Psychologin an der FU Berlin, meint sogar: Bevor Frauen Medikamente gegen Hitzewallungen und Verstimmung einnehmen, sollten sie sich ein Paar Sportschuhe kaufen und dreimal in der Woche joggen oder Fahrrad fahren. Alle ihre Studien zum Thema Menopause haben gezeigt: Frauen, die Sport treiben, leiden seltener unter Hitzewallungen, Schlafstörungen, Selbstzweifeln, Ängsten und Stimmungsschwankungen.
Das Ergebnis überrascht nicht. Schon lange ist bekannt, dass ausgiebige Bewegung zufriedener macht. Sport sorgt langfristig für eine Stabilisierung des vegetativen Nervensystems, weshalb bei vielen Frauen auch Schweißausbrüche und Pulsrasen abnehmen. Hinzu kommt: Sport hebt die Stimmung und fördert das Körpergefühl. Auf diesem Wege verhilft er zudem zu mehr Selbstbewusstsein.
Auch den Knochen zuliebe sollten Frauen in den Wechseljahren Sport treiben. Im Klimakterium steigt wegen des abnehmenden Östrogenspiegels das Osteoporose-Risiko. Durch Sport lassen sich diese altersbedingten Abbauprozesse jedoch in Grenzen halten. Denn Muskelkontraktionen sind ein wichtiger Reiz für den Knochenaufbau. Ohne Stimulation kommt es zum Knochenabbau. Bewegungsmangel gilt darum in jedem Alter als echter Risikofaktor für Osteoporose. Mit sinkendem Östrogenspiegel steigt zudem das Risiko für Gefäßerkrankungen (Arteriosklerose). Auch dieser Gefahr lässt sich durch Sport entgegenwirken: Bewegung kann die Blutfettwerte senken und die Herzleistung verbessern.
Offenbar reduziert gemäßigte, aber häufige Bewegung auch das Brustkrebsrisiko. Dies belegt eine epidemiologische (bevölkerungsstatistische) Untersuchung des Deutschen Krebsforschungszentrums in Heidelberg von 2003 mit 1.250 zumeist jüngeren Teilnehmerinnen: Die Wissenschaftler fanden heraus, dass Frauen, die viel Fahrrad fuhren oder zu Fuß gingen, ein um 34% geringeres Brustkrebsrisiko hatten als Bewegungsmuffel.
Sport wirkt beruhigend aufs Nervensystem
Das Ergebnis überrascht nicht. Schon lange ist bekannt, dass ausgiebige Bewegung zufriedener macht. Sport sorgt langfristig für eine Stabilisierung des vegetativen Nervensystems, weshalb bei vielen Frauen auch Schweißausbrüche und Pulsrasen abnehmen. Hinzu kommt: Sport hebt die Stimmung und fördert das Körpergefühl. Auf diesem Wege verhilft er zudem zu mehr Selbstbewusstsein.
Positive Wirkung auf Knochen und Gefäße
Auch den Knochen zuliebe sollten Frauen in den Wechseljahren Sport treiben. Im Klimakterium steigt wegen des abnehmenden Östrogenspiegels das Osteoporose-Risiko. Durch Sport lassen sich diese altersbedingten Abbauprozesse jedoch in Grenzen halten. Denn Muskelkontraktionen sind ein wichtiger Reiz für den Knochenaufbau. Ohne Stimulation kommt es zum Knochenabbau. Bewegungsmangel gilt darum in jedem Alter als echter Risikofaktor für Osteoporose. Mit sinkendem Östrogenspiegel steigt zudem das Risiko für Gefäßerkrankungen (Arteriosklerose). Auch dieser Gefahr lässt sich durch Sport entgegenwirken: Bewegung kann die Blutfettwerte senken und die Herzleistung verbessern.
Moderate Bewegung senkt Brustkrebsrisiko
Offenbar reduziert gemäßigte, aber häufige Bewegung auch das Brustkrebsrisiko. Dies belegt eine epidemiologische (bevölkerungsstatistische) Untersuchung des Deutschen Krebsforschungszentrums in Heidelberg von 2003 mit 1.250 zumeist jüngeren Teilnehmerinnen: Die Wissenschaftler fanden heraus, dass Frauen, die viel Fahrrad fuhren oder zu Fuß gingen, ein um 34% geringeres Brustkrebsrisiko hatten als Bewegungsmuffel.
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