Stürze können im Alter lebensgefährliche Folgen haben
Mit zunehmendem Alter nehmen einige körperliche und geistige Leistungen ab, so zum Beispiel die Muskelkraft, das Seh- und Hörvermögen, das Reaktionsvermögen und die Koordination. Dadurch fällt es älteren Menschen schwerer, in bestimmten Situationen schnell und angemessen zu reagieren. Zudem können Krankheiten das Sturzrisiko erhöhen.
Die Sturzgefahr ist im Alter nachweislich erhöht: In Privathaushalten stürzen jährlich 30% der über 65-Jährigen und 40% der über 80-Jährigen mindestens einmal pro Jahr. Bei Menschen, die in Alten- und Pflegeheimen wohnen, liegt die Sturzhäufigkeit sogar bei 60-70%.
Die Sturzgefahr ist im Alter nachweislich erhöht: In Privathaushalten stürzen jährlich 30% der über 65-Jährigen und 40% der über 80-Jährigen mindestens einmal pro Jahr. Bei Menschen, die in Alten- und Pflegeheimen wohnen, liegt die Sturzhäufigkeit sogar bei 60-70%.
Viele Stürze führen zu Bettlägerigkeit
Etwa 5% aller Stürze haben einen Knochenbruch zur Folge, 1-2% davon sind Oberschenkelhalsbrüche. Frauen sind von Brüchen deutlich häufiger betroffen, was auf die bei Frauen häufiger auftretende Osteoporose zurückzuführen ist.
Etwa 11% der Patienten sterben infolge des Bruches und der Operation, innerhalb eines Jahres sogar 25%. Schließlich schwächt die lange Bettlägerigkeit den Körper enorm und erhöht die Gefahr einer Lungenentzündung, einer Thrombose sowie schwerer Druckgeschwüre (Dekubiti). In Deutschland stehen Stürze an sechster Stelle der Todesursachen! Dazu kommt, dass sich 5-10% der gestürzten Patienten schwere Weichteilverletzungen zuziehen, die oft zu Krankenhausaufenthalten und Unbeweglichkeit führen.
Außerdem haben Stürze oft psychische und soziale Folgen: Wer einmal gestürzt ist, verliert leicht das Selbstvertrauen und bewegt sich nicht mehr so wie vor dem Sturz. Viele Patienten berichten, dass sie nach einem Sturz Angst vor einem erneuten Sturz entwickelt haben und deshalb oft ihre Aktivitäten reduzieren. Jeder fünfte Sturz-Patient trägt so schwerwiegende Folgen davon, dass ein Umzug in ein Pflegeheim unvermeidlich wird.
Etwa 11% der Patienten sterben infolge des Bruches und der Operation, innerhalb eines Jahres sogar 25%. Schließlich schwächt die lange Bettlägerigkeit den Körper enorm und erhöht die Gefahr einer Lungenentzündung, einer Thrombose sowie schwerer Druckgeschwüre (Dekubiti). In Deutschland stehen Stürze an sechster Stelle der Todesursachen! Dazu kommt, dass sich 5-10% der gestürzten Patienten schwere Weichteilverletzungen zuziehen, die oft zu Krankenhausaufenthalten und Unbeweglichkeit führen.
Außerdem haben Stürze oft psychische und soziale Folgen: Wer einmal gestürzt ist, verliert leicht das Selbstvertrauen und bewegt sich nicht mehr so wie vor dem Sturz. Viele Patienten berichten, dass sie nach einem Sturz Angst vor einem erneuten Sturz entwickelt haben und deshalb oft ihre Aktivitäten reduzieren. Jeder fünfte Sturz-Patient trägt so schwerwiegende Folgen davon, dass ein Umzug in ein Pflegeheim unvermeidlich wird.




