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Bei geschwächter Abwehr steigt das Risiko für eine Lungenentzündung

Senior liest ZeitungWenn der Körper nicht in der Lage ist, sich ausreichend gegen das Eindringen von Schadstoffen, Krankheitserregern oder anderen Störfaktoren zu wehren, steigt die Gefahr an einer Lungenentzündung zu erkranken. Besonders gefährdet sind deshalb alle Menschen, die unter einer Abwehrschwäche leiden.

Zu einer Abwehrschwäche können führen:



Ältere Menschen sind generell anfälliger für Infektionskrankheiten. Eine Lungenentzündung ist im Alter nicht nur ca. fünfmal häufiger als bei jungen Leuten, sondern ihr Krankheitsverlauf ist oft auch wesentlich bedrohlicher. 90% aller Patienten, die im Alter an einer Pneumonie erkranken, müssen im Krankenhaus behandelt werden. 70% aller durch Pneumonien verursachten Todesfälle treffen Patienten im Alter. Um einer Lungenentzndung im Alter vorzubeugen, ist es hilfreich, die altersbedingten Risikofaktoren zu kennen.

Die besonders hohe Infektionsgefahr im Alter ist bedingt durch:



  • Altersveränderungen des Atemtraktes
    Insbesondere bei älteren Menschen, aber auch bei Rauchern, bei Mangelernährung und nach einer Therapie mit Antibiotika nimmt die Keimbesiedelung des Nasen-Rachen-Raums erheblich zu. Sie ist damit wesentlicher Risikofaktor für eine Pneumonie. Auerdem verliert die Selbstreinigung der Atemwege mit dem Alter an Kraft.
  • schlechte Lungenbelüftung bei Bettlägerigkeit
  • Einsatz von Magensonden
  • Häufung von neurologischen Störungen, die die Gefahr einer Aspirationspneumonie durch "verschlucktem Magensaft" (Aspiration) erhöhen (z.B. nach einem Schlaganfall)
  • Multimorbidität
    Vorliegen mehrerer Grunderkrankungen, die die Abwehr schwächen.


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