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Bei geschwächter Abwehr steigt das Risiko für eine Lungenentzündung
Zu einer Abwehrschwäche können führen:
- Diabetes mellitus
- Mangelernährung
- Krebserkrankungen
- Alkoholmissbrauch
- AIDS
- Chronische Lungenerkrankungen (Asthma, COPD)
- Nieren- und Leberinsuffizienz
- Herz-Kreislauf-Erkrankungen
- Behandlung mit Medikamenten, die die Abwehr schwächen, z.B. Kortison.
Die besonders hohe Infektionsgefahr im Alter ist bedingt durch:
- Altersveränderungen des Atemtraktes
Insbesondere bei älteren Menschen, aber auch bei Rauchern, bei Mangelernährung und nach einer Therapie mit Antibiotika nimmt die Keimbesiedelung des Nasen-Rachen-Raums erheblich zu. Sie ist damit wesentlicher Risikofaktor für eine Pneumonie. Auerdem verliert die Selbstreinigung der Atemwege mit dem Alter an Kraft. - schlechte Lungenbelüftung bei Bettlägerigkeit
- Einsatz von Magensonden
- Häufung von neurologischen Störungen, die die Gefahr einer Aspirationspneumonie durch "verschlucktem Magensaft" (Aspiration) erhöhen (z.B. nach einem Schlaganfall)
- Multimorbidität
Vorliegen mehrerer Grunderkrankungen, die die Abwehr schwächen.
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