Demenz vorbeugen
Gute Möglichkeiten zur Demenz-Eigenvorsorge bestehen bei der vaskulären Demenz. Eine ausgewogene Ernährung, ausreichende körperliche Bewegung und der Verzicht auf das Rauchen genügen oft schon, um den krankhaften Veränderungen der Blutgefäße wirksam vorzubeugen. Reicht dies allein nicht aus, sind zusätzlich medizinische Therapien erforderlich, z. B. Medikamente gegen Bluthochdruck.
Auch wenn Medikamente und ein gesunder Lebensstil grundsätzlich auch als Schutz vor der Alzheimer-Krankheit gelten, sind die Möglichkeiten der Vorsorge wesentlich schlechter. Denn bei der Alzheimer-Demenz kommt es zu einer krankhaften Veränderung des Hirngewebes, die bisher nicht beeinflussbar ist. Man weiß allerdings, dass ein hohes Bildungsniveau einen gewissen Schutzfaktor darstellt. Vermutlich verbessert eine lange und intensive Schulbildung und ein aktives Berufsleben die Möglichkeiten des Gehirns, den Ausfällen einer bereits vorhandenen Alzheimer-Krankheit längere Zeit entgegenzuwirken. Aber auch bis ins hohe Alter sind geistige Aktivitäten nützlich, da sie das Selbstwertgefühl stärken und wahrscheinlich auch wichtige Reserven schaffen, wenn tatsächlich einmal ein geistiger Leistungsabbau einsetzt. Es kommt nicht darauf an, das Gedächtnis durch Übungen gezielt zu trainieren. Auch andere geistige Aktivitäten wie der Besuch kultureller Veranstaltungen, Reisen, das Erlernen von Fremdsprachen oder soziales Engagement tragen zur Aktivierung von Leistungsreserven bei.
Im Falle von Erbkrankheiten ist eine genetische Beratung vordringlich (Familienplanung). Sie ist wegen der damit verbundenen ethischen und psychologischen Probleme nur an humangenetischen Instituten zu empfehlen.
Auch wenn Medikamente und ein gesunder Lebensstil grundsätzlich auch als Schutz vor der Alzheimer-Krankheit gelten, sind die Möglichkeiten der Vorsorge wesentlich schlechter. Denn bei der Alzheimer-Demenz kommt es zu einer krankhaften Veränderung des Hirngewebes, die bisher nicht beeinflussbar ist. Man weiß allerdings, dass ein hohes Bildungsniveau einen gewissen Schutzfaktor darstellt. Vermutlich verbessert eine lange und intensive Schulbildung und ein aktives Berufsleben die Möglichkeiten des Gehirns, den Ausfällen einer bereits vorhandenen Alzheimer-Krankheit längere Zeit entgegenzuwirken. Aber auch bis ins hohe Alter sind geistige Aktivitäten nützlich, da sie das Selbstwertgefühl stärken und wahrscheinlich auch wichtige Reserven schaffen, wenn tatsächlich einmal ein geistiger Leistungsabbau einsetzt. Es kommt nicht darauf an, das Gedächtnis durch Übungen gezielt zu trainieren. Auch andere geistige Aktivitäten wie der Besuch kultureller Veranstaltungen, Reisen, das Erlernen von Fremdsprachen oder soziales Engagement tragen zur Aktivierung von Leistungsreserven bei.
Im Falle von Erbkrankheiten ist eine genetische Beratung vordringlich (Familienplanung). Sie ist wegen der damit verbundenen ethischen und psychologischen Probleme nur an humangenetischen Instituten zu empfehlen.
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