Therapie des Zervikalsyndroms: Quaddeltherapie und Wärmebehandlung

Da es sich beim Zervikalsyndrom (HWS-Syndrom) um Verspannungen der Muskulatur handelt, können Wärme und schmerzstillende Injektionen die Muskeln lockern und so die Schmerzen lindern.

Quaddeltherapie

Der Arzt spritzt ein Medikament direkt unter die Haut und erzeugt so Quaddeln. Die so behandelten Hautbezirke werden rasch rot und überwärmt, die Muskeln lockern sich. Eine Quaddeltherapie ist dann sinnvoll, wenn gegen den Muskelhartspann der Patienten anders kaum anzukommen ist. Die beim Quaddeln meist verwendeten Substanzen sind Lokalanästhetika, wie sie auch der Zahnarzt benutzt – also Medikamente, die lokal die Hautnerven betäuben. Auch die alleinige Injektion pflanzlicher Medikamente scheint eine Wirkung zu haben.

Wärme soll Muskeln lösen

Örtliche Wärmeanwendungen bringen Linderung – vor allem wenn man sie gleich zu Beginn der Schmerzen durchführt. Die Wärme entkrampft die Muskulatur und löst so Verspannungen. Wärmende Pflaster, Cremes, Bäder und Co können Sie zu Hause selbst anwenden.
Autoren und Quellen Aktualisiert: 02.09.2014
  • Autor/in: Anja Dolski, Medizinredakteurin, vitapublic GmbH; medizinische Qualitätssicherung: Cornelia Sauter, Ärztin;
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