Therapie des Zervikalsyndroms

Die Therapie des Zervikalsyndroms (HWS-Syndrom) zielt vor allem darauf ab, die verspannte Muskulatur zu lockern und so die Schmerzen zu beseitigen. Für die Behandlung stehen dem Arzt mehrere Therapiemöglichkeiten zur Verfügung. Je nach Schwere und Art des Zervikalsyndroms wählt er aus den verschiedenen Verfahren das geeignetste oder die geeignetsten aus.

Behandlungsmöglichkeiten im Überblick

Bei schmerzhaften Muskelverspannungen spritzt der Arzt bei der sogenannten Quaddeltherapie ein Medikament unter die Haut der betroffenen Stelle. Dieses wirkt schmerzlindernd und entspannt die Muskulatur.

Mittels manueller Massage kann ein Therapeut die verspannten Muskeln ertasten und die Verspannungen lösen. Die Massage wird häufig mit einer Wärmebehandlung, wie Rotlichtbestrahlung oder Wärmepackung kombiniert. Bei wiederkehrenden Beschwerden beim HWS-Syndrom, kann Krankengymnastik (Physiotherapie) mit gezielten Übungen die Durchblutung im betroffenen Bereich verbessern, Verspannungen beseitigen und die Muskulatur kräftigen.

Die sogenannte Iontophorese ist eine Reizstrombehandlung, bei der geringe Mengen muskelauflockernder Medikamente mittels elektrischen Stroms in das Gewebe eingebracht werden. So werden die Beschwerden im Bereich der Halswirbelsäule gelindert. Die Ultraschallbehandlung erzeugt mittels Schalldruck eine „Mikromassage“, die Muskelverhärtungen auflockert.

Wärmende Salben, Pflaster, Bäder aus der Apotheke können Sie selbst zuhause anwenden. Sie erwärmen die verspannte Stelle und wirken entkrampfend.
Autoren und Quellen Aktualisiert: 05.04.2011
  • Autor/in: Anja Dolski, Medizinredakteurin, vitapublic GmbH
  • Quellen: www.leitlinien.net : Bandscheibenbedingte Ischialgie, Stand April 2002
  • www.orthopaede.com : Wirbelsäule
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