Symptome eines Zervikalsyndroms (HWS-Syndrom)

Typische Symptome für ein Zervikalsyndrom – auch HWS-Syndrom genannt – sind Schmerzen, die von der Halswirbelsäule ausgehen und in die Schulter-Nacken-Muskulatur ausstrahlen. Die Patienten berichten, dass sie „innerlich verspannt“ seien. Sie verspüren einen brennenden und ziehenden Schmerz im Nacken, der sich bis zu den Innenseiten der Schulterblätter und dem Hinterkopf ausdehnt. Häufig leiden Menschen mit HWS-Syndrom auch unter Symptomen wie einem „steifen Nacken“ und Schmerzen bei Bewegung des Kopfes.

Symptome in Schulter und Arm

Strahlen die Schmerzen in die Schulter und bis in den Arm aus, wird dies als Zervikobrachialgie (Schulter-Arm-Syndrom) bezeichnet. Auch leichte Gefühlsstörungen in Händen und Armen können als Symptome auftreten.

Kopfschmerzen (Spannungskopfschmerzen)

Auch Kopfschmerzen können als Symptome eines Zervikalsyndroms auftreten. Die Kopfschmerzen stehen in einem direkten Zusammenhang mit der erhöhten Muskelspannung (Muskeltonus). Sie nehmen unter Stress zu, klingen aber, sobald die Arbeit oder die Stresssituation für einen gewissen Zeitraum unterbrochen wird, rasch wieder ab. Anfangs gehen die Verspannungen am Wochenende oder während des Urlaubs zurück, der Patient wird beschwerdefrei. Treten bei Verspannungen im Halswirbelsäulenbereich Kopfschmerzen auf, spricht der Fachmann auch von einem sogenannten Zervikozephalen Syndrom.

Weitere mögliche Symptome

Neben Schmerzen kann ein HWS-Syndrom – genauer gesagt das Zervikozephale Syndrom – teilweise auch Symptome wie Schwindel, Ohrensausen und Sehstörungen verursachen. Diese Beschwerden treten besonders in psychischen Belastungssituationen auf.
Autoren und Quellen Aktualisiert: 02.09.2014
  • Autor/in: Anja Dolski, Medizinredakteurin, vitapublic GmbH; medizinische Qualitätssicherung: Cornelia Sauter, Ärztin;
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