Zervikalsyndrom (HWS-Syndrom): Folgeerkrankungen

Bei längeren Beschwerden sind andere Krankheiten möglich

So unangenehm das Zervikalsyndrom (HWS-Syndrom) auch ist: Fast immer lassen die Schmerzen in der Halswirbelsäule nach einiger Zeit von selbst wieder nach. Folgeerkrankungen sind deshalb selten.

Frau fasst sich an den Nacken © Thinkstock
Meist heilen die Nackenschmerzen beim HWS-Syndrom von selbst aus. Folgeerkrankungen treten beim Zervikalsyndrom daher eher selten auf. Halten die Nackenschmerzen jedoch über längere Zeit an, sollten weitere Untersuchungen durchgeführt werden – zum Beispiel Röntgenuntersuchungen, eine Computertomografie und eine Kernspintomografie. Denn oft sind dann Veränderungen an der Wirbelsäule zu finden, die je nach Art und Ausprägung unterschiedlich behandelt werden müssen.

Mögliche Ursachen: Bandscheibenvorfall, Entzündung, Tumore

Zum Beispiel kann das Zervikalsyndrom als Folge eines Bandscheibenvorfalls in der Halswirbelsäule auftreten. Auch eine Entzündung der Wirbelkörper (Spondylitis), die Krankheit Morbus Bechterew oder Tumore und Metastasen können für Beschwerden, wie sie beim Zervikalsyndrom auftreten, verantwortlich sein.
Autoren und Quellen Aktualisiert: 02.09.2014
  • Autor/in: Anja Dolski, Medizinredakteurin, vitapublic GmbH; medizinische Qualitätssicherung: Cornelia Sauter, Ärztin;
  • Quellen: Krämer, Robert et al. (2013): Bandscheibenbedingte Erkrankungen: Ursachen, Diagnose, Behandlung, Vorbeugung, Begutachtung
Suche nach Netzwerk- & Servicepartnern
Zertifizierung