Zahnschmerzen

Vom Baby bis zum Greis, jeder kann von Zahnschmerzen geplagt werden. Spätestens im Alter von sechs Monaten bricht der erste Zahn durch, was bei vielen Kleinkindern mit Schmerzen verbunden ist. Später können Zahnerkrankungen wie Karies oder Paradontitis (Entzündung des Zahnfleisches) den Schmerz auslösen. Und selbst im hohen Alter, wenn keine Zähne mehr im Kiefer sind, kommt es zu schmerzhaften Zahnfleischentzündungen.

Den Schmerzen auf den Zahn fühlen

Wenn Zahnschmerzen auftreten, ist ein Zahnarzttermin meist unumgänglich. Die Ursachen können vielfältig sein: Karies, Zahnfleischentzündung, Parodontitis, Zahnwurzelentzündung oder auch das allmähliche Durchbrechen der Weisheitszähne. Bei längerem Hinauszögern der Behandlung verstärken sich Symptome in vielen Fällen – deshalb lieber gleich zum Zahnarzt, um die bohrenden, stechenden oder ziehenden Schmerzen ursächlich und frühzeitig behandeln zu lassen.

Zahnschmerzen richtig behandeln

Nach der zahnärztlichen Untersuchung entscheidet sich der Arzt für eine geeignete Behandlungsmethode. Ist Karies die Ursache der Schmerzen, entfernt er die kariösen Stellen und füllt die Hohlräume mit einer Füllung. Bei Parodontitis reinigt der Zahnarzt die Zahn- und Wurzeloberflächen von Verunreinigungen und Plaques.

Ist der Patient von Zahnschmerzen geplagt, kann er kurzfristig auf Schmerzmittel zurückgreifen. Bei der Dosierung ist jedoch, besonders bei Kindern, Jugendlichen Schwangeren und älteren, multimorbiden Personen, Vorsicht geboten. Auch mögliche Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten müssen bei der Einnahme von Schmerzmitteln berücksichtigt werden.

Damit Zahnschmerzen gar nicht erst entstehen, ist eine tägliche und gründliche Zahnreinigung notwendig: Die richtige Zahnbürste, Zahnseide, Mundduschen und Lösungen helfen, die Zähne zu säubern und zu pflegen.
Autoren und Quellen Aktualisiert: 18.07.2012
  • Autor/in: Elisabeth Kanz, Apothekerin und Fachjournalistin für Medizin und Pharmazie; medizinische Qualitätssicherung: Cornelia Sauter, Ärztin
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