Warzen

Warzen werden mit Ausnahme von Alterswarzen durch Viren ausgelöst. Einige Warzenarten sind mit Beschwerden verbunden, andere werden nur als kosmetisches Problem wahrgenommen.

Häufige Auslöser von Warzen sind Untergruppen der Familie der Humanen Papillomaviren (HPV). Warzen entwickeln sich an der Stelle, an welcher der Erreger in die Haut eingedrungen ist. Die Viren befinden sich in den Zellen der Warzen. Sie werden von Mensch zu Mensch durch Berühren der Warze oder auch durch indirekten Kontakt mit Hautschuppen, beispielsweise beim Barfußgehen, übertragen.

Im Schwimmbad, in der Sauna oder in Turnhallen ist die Ansteckungsgefahr besonders groß. Auch über Handtücher kann man sich anstecken. Durch kleine Verletzungen oder Risse dringen die Viren in die Haut ein. Nach der Infektion kann es Wochen bis Monate dauern, bis die Hautveränderungen sichtbar werden. In der Folge entwickeln sich gutartige Hautwucherungen, dabei sind Hornschicht und Oberhaut verdickt. Die Art der Beschwerden hängt vom Warzentyp und vom Ort des Befalls ab – beispielsweise können Schmerzen oder Juckreiz auftreten.
Autoren und Quellen Aktualisiert: 30.09.2011
  • Autor/in: Elisabeth Kanz, Apothekerin und Fachjournalistin für Medizin und Pharmazie; Caroline Hansen, Medizinredakteurin; medizinisch Qualitätssicherung: Cornelia Sauter;
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