Giftnotrufzentralen

Bei einer Vergiftung sollten Sie immer schnellstmöglich eine Giftnotrufzentrale kontaktieren. Welche Informationen für die Experten wichtig sind und die aktuellen Kontaktdaten der Deutschen Giftnotrufzentralen.

Für den Anruf bei der Giftnotrufzentrale sind folgende Fragen relevant:

  1. Wer ist betroffen? Kind, Erwachsener, Tier?
  2. Wann wurde die Substanz eingenommen? Gesicherte Zeitangabe oder nur Vermutung?
  3. Wie alt ist der Betroffene und wie viel wiegt er ungefähr?
  4. Was wurde eingenommen? Geben Sie dabei möglichst viele Informationen, zum Beispiel die genaue Bezeichnung des Mittels, die Firma, eventuelle Dosisangaben, den Name der Pflanze.
  5. Wie viel der Substanz wurde eingenommen?
  6. Wie wurde die Substanz aufgenommen (Hergang der Vergiftung, Aufnahmeweg, gegessen, eingeatmet, Hautkontakt)?
  7. Wie geht es dem Betroffenen? Zeigt er Auffälligkeiten wie Husten, Erbrechen, Muskelzuckungen, Rauschzustand oder Benommenheit? Hat er Schmerzen, riecht er aus dem Mund?
  8. Geben Sie zum Schluss für einen eventuellen Rückruf die eigene Telefonnummer an.
Das sind die aktuellen Kontaktdaten und Adressen der Deutschen Giftnotrufzentralen:
Autoren und Quellen Aktualisiert: 21.01.2019
  • Autor/in: Redaktion vitanet.de; Monika Preuk, Medizinjournalistin; medizinische Qualitätssicherung: Cornelia Sauter, Ärztin
  • Quellen: Bundesinstitut für Risikobewertung
  • Giftinformationszentrale Mainz
  • Giftnotruf Berlin
  • Universitätsklinikum Freiburg: Vergiftungs-Informations-Zentrale Freiburg: http://www.uniklinik-freiburg.de/giftberatung/live/index.html;jsessionid=fsbijb383e7q9
  • Universitätsklinikum Bonn: Zentrum für Kinderheilkunde, Informationszentrale gegen Vergiftungen: http://www.gizbonn.de/
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