Diagnose der tiefen Venenthrombose (TVT)

Alleine anhand der Symptome lässt sich die Diagnose tiefe Bein- oder Beckenvenenthrombose nicht sicher stellen. Der Arzt nutzt zur Diagnostik in erster Linie die Duplexsonografie, auch farbkodierter Ultraschall genannt.

Diese Untersuchung liefert Informationen zur Gesundheit sowohl der oberflächlichen als auch der tiefen Venen. Neben Thrombosen (Blutgerinnsel) und arteriosklerotischen Ablagerungen, kann der Arzt auch den Verlauf der Gefäße und deren Aussehen wie das Kaliber und den Aufbau der Innenwand erkennen. Die Duplexsonografie arbeitet ohne Strahlenbelastung.

Phlebografie seltener zur Diagnosestellung eingesetzt

Die wesentlich aufwendigere Phlebografie kommt nur noch selten zum Einsatz. Bei diesem Röntgenverfahren wird ein Kontrastmittel über eine Hohlnadel in eine Fußrückenvene eingespritzt. Die Venen im jeweiligen Bein füllen sich mit dem Kontrastmittel. Unter Röntgenbeleuchtung werden dann die oberflächlichen und tiefen Venen gut sichtbar, ebenso die Perforansvenen.

Mit dem D-Dimer-Test können Fibrinspaltprodukte als Abbauprodukt von Thromben im Blut nachgewiesen werden. Der Test wird dazu verwendet, bei Verdacht eine tiefe Beinvenenthrombose auszuschließen.
Autoren und Quellen Aktualisiert: 26.10.2012
  • Autor/in: vitanet.de
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