Dem Sonnenbrand vorbeugen

Viele Menschen möchten braun sein und nehmen einen Sonnenbrand (Dermatitis solaris) auf die leichte Schulter. Doch mit jedem Sonnenbrand steigt die Gefahr, an Hautkrebs zu erkranken. Deshalb ist es sehr wichtig vorzubeugen.

Mit Sonnenschutzmittel vorbeugen

Sonnenschutzmittel verlängern die Eigenschutzzeit der Haut gegenüber UV-Strahlen. Das bedeutet, dass Sie sich länger in der Sonne aufhalten können ohne einen Sonnenbrand zu bekommen. Entscheidend dabei ist der Lichtschutzfaktor. Er gibt an, wie viel länger sie ohne Bedenken die Sonne genießen können. Welchen Lichtschutzfaktor Ihr Sonnenschutzmittel haben sollte, hängt von Ihrem Hauttyp und vom UV-Index ab. Zudem ist es wichtig, das Sonnenschutzmittel richtig anzuwenden. Beispielsweise sollte es großzügig aufgetragen und beim Baden nach dem Abtrocknen erneuert werden.

Sonnenschutzmittel können als Öl, Gel, Creme oder Milch auf die Haut aufgetragen werden. Welches Produkt für Sie am besten geeignet ist, hängt von Ihrem Hauttyp ab.

Weitere Schutzmaßnahmen

Wenn Sie ein Sonnenschutzmittel aufgetragen haben, können Sie zwar länger in der Sonne bleiben ohne einen Sonnenbrand zu bekommen. Doch wird diese Zeit überschritten, so wirken Creme, Öl oder Gel nicht mehr. Deshalb sollten Sie weitere Tipps befolgen, um einen Sonnenbrand zu vermeiden. Beispielsweise ist es sinnvoll sich im Hochsommer nicht in der prallen Mittagssonne (zwischen 11 und 15 Uhr) draußen aufzuhalten und die Haut langsam an die UV-Strahlung zu gewöhnen.

Besonders wichtig ist der Sonnenschutz bei Kindern. Denn ihre Haut verfügt noch über keinen Eigenschutz. Kinder unter sechs Jahren sollten deshalb keiner direkten Sonneneinstrahlung ausgesetzt werden.
Autoren und Quellen Aktualisiert: 17.02.2017
  • Autor/in: vitanet.de; medizinische Qualitätssicherung: Cornelia Sauter, Ärztin
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