Sonnenallergie (Photoallergie): Therapie

Wenn die Sonnenallergie sehr stark ausgeprägt ist, sollten Sie unbedingt einen Arzt aufsuchen. Ist die Diagnose sicher und die Ursache bekannt, kann die Sonnenallergie nach Rücksprache mit dem Arzt auch selbst behandelt werden. Doch auch dann gibt es einiges zu beachten.

Gegen Sonnenallergie wirken vor allem Kühlung sowie verschiedene Medikamente. Als Einreibungen stehen juckreiz- und entzündungshemmende Gele und Cremes zur Behandlung zur Verfügung. Sie enthalten beispielsweise Kortison, Hydrokortison oder Antihistaminika. Als Medikamente zum Einnehmen helfen – wie auch bei anderen allergischen Reaktionen – Antihistaminika. Sie blockieren juckreiz- und entzündungsfördernde Botenstoffe. Allerdings können Neben- und Wechselwirkungen auftreten.

Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten und Gegenanzeigen

Grundsätzlich kann es bei der gleichzeitigen Anwendung von mehreren Medikamenten zu Wechselwirkungen kommen. Bei bestimmten Krankheiten und gesundheitlichen Störungen dürfen manche Medikamente überhaupt nicht eingenommen werden. In jedem Beipackzettel finden Sie dies unter dem Begriff „Gegenanzeigen“. Auch Mittel zum Einreiben zeigen Wechselwirkungen, wenn sie großflächig angewandt werden. Hinweise dazu finden Sie im Beipackzettel.
Wenden Sie sich an einen Arzt, wenn
  • die Haut sehr stark reagiert (Rötungen, heftiger Juckreiz, Brennen, entzündliche Prozesse, starker Hautausschlag)
  • die Hautreaktion sehr großflächig ist
  • Sie sich durch die Beschwerden stark beeinträchtigt fühlen
Autoren und Quellen Aktualisiert: 03.06.2011
  • Autor/in: Elisabeth Kanz, Apothekerin und Fachjournalistin für Medizin und Pharmazie; medizinische Qualitätssicherung: Cornelia Sauter, Ärztin;
  • Quellen: AWMF Leitlinien Dermatologie: Polymorphe Lichtdermatose, Stand 2007
  • AWMF Leitlinien Dermatologie: Phototoxische und photoallergische Reaktionen, Stand 2007
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