Sodbrennen: Lexikon

  • Schmerz- und Fiebermittel; wirkt auch als Thrombozytenfunktionshemmer und wird zur Vorbeugung von Blutgerinnseln und damit von Durchblutungsstörungen des Herzens und Gehirns eingesetzt.
  • Medikamente zur Neutralisierung der Magensäure, die zur Behandlung von Gastritis, Sodbrennen und bei Ulkuskrankheit eingenommen werden
  • Stoffe, die die Cyclooxygenasen (COX) hemmen. Cyclooxygenasen sind Enzyme, die unter anderem an der Bildung der Prostaglandine beteiligt sind.
  • Spiegelung von Körperhohlräumen, zum Beispiel Ösophagoskopie (Speiseröhre), Gastroskopie (Magen), Duodenoskopie (Zwölffingerdarm), Koloskopie (Dickdarm), Rektoskopie (Mastdarm).
  • H2-Rezeptorenblocker sind Medikamente, die die H2-Rezeptoren der Belegzellen blockieren und dadurch die Produktion von Magensäure verringern
  • Körpereigener Botenstoff, der bei Entzündungsreaktionen beteiligt ist, Belegzellen im Magen zu vermehrter Säureproduktion anregt und eine zentrale Rolle bei allergischen Reaktionen spielt. Im Rahmen einer allergischen Reaktion wird Histamin verstärkt aus bestimmten weißen Blutkörperchen (Mastzellen) freigesetzt und führt zu Juckreiz, Verengung der Bronchien und Erweiterung der Blutgefäße.
  • Biochemische Botenstoffe, die innerhalb eines Lebewesens Informationen übermitteln.
  • Nicht-steroidaler Wirkstoff gegen Schmerzen und Entzündungen.
  • Die Bestandteile des Magensafts sind: Wasser, Schleim, Pepsin, Salzsäure. Täglich werden ein bis drei Liter mit einem pH-Wert von 1,0 bis 1,5 von den Drüsenzellen der Magenschleimhaut abgesondert.
  • Zellen im Gewebe des Körpers, die aufgrund einer Antigen-Antikörper-Reaktion (Abwehrreaktion) Stoffe freisetzen, die zu einer Entzündung führen
  • Ein nicht selektiver Cyclooxygenase-Hemmer (COX-1 und COX-2 Hemmer), der entzündungshemmend, schmerzstillend und fiebersenkend wirkt.
  • Nicht-steroidale Antirheumatika (NSAR), auch nicht-steroidale Antiphlogistika genannt, sind entzündungshemmende Medikamente, die kein Kortison enthalten. Sie können Gelenkentzündungen und den damit verbundenen Schmerz lindern, aber nicht den Verlauf der rheumatoiden Arthritis beeinflussen. NSAR wirken schnell – innerhalb von Minuten bis Stunden – und werden daher zur Überbrückung eingesetzt, bis die Wirkung der DMARDs einsetzt.
  • Medikament, das schmerzstillend und fiebersenkend wirkt und Hauptbestandteil vieler Schmerzmittel ist. Gehört zu den nicht-steroidalen Antirheumatika (NSAR).
  • Gruppe von Gewebshormonen, die über mehrere Zwischenschritte aus Arachidonsäure gebildet werden. Sie spielen bei Entzündungsprozessen, der Blutgerinnung und der Schmerzvermittlung eine wichtige Rolle. In der Geburtshilfe werden Prostaglandin-Analoga eingesetzt, um durch die Auslösung von Wehen eine Geburt einzuleiten.
  • Arzneistoffe, die die Bildung der Magensäure über die Hemmung einer sogenannten Protonenpumpe in bestimmten Zellen des Magens unterdrücken.
  • Hemmer des Verklumpens und anderer Funktionen von Thrombozyten
  • Anspannung, Spannungszustand – zum Beispiel von Muskeln
  • Unter Ulkuskrankheit versteht man die Geschwürskrankheit, das heißt das Auftreten von Geschwüren im Magen oder Duodenum (Zwölffingerdarm), die oft in Zusammenhang mit Helicobacter-pylori-Infektionen steht.
  • Das vegetative (auch: autonome) Nervensystem steuert automatisch ablaufende Anpassungs- und Regulationsvorgänge des Körpers wie Atmung, Verdauung und Stoffwechsel, die nicht willentlich beeinflusst werden können. Es stellt zusammen mit dem somatischen Nervensystem, das eine willkürliche und bewusste Reaktionsweise ermöglicht, eine funktionelle Einheit dar.
Autoren und Quellen Aktualisiert: 24.02.2017
  • Autor/in: vitanet.de
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