Sehnenreizung

Überlastungen und zu geringe Regenerationszeiten können minimale Verletzungen der Sehne verursachen. Heilen diese Verletzungen nicht richtig aus, kann eine Reizung und Entzündung der Sehne (Tendinitis) die Folge sein. Auch die Sehnenscheiden, also die Gleitschichten um eine Sehne herum, können von einer Entzündung betroffen sein. Dann wird es als Sehnenscheidenentzündung (Tendovaginitis) bezeichnet. Bei einer Sehnenreizung zeigen sich Symptome wie eingeschränkte Beweglichkeit, Belastungsschmerzen, Schwellung und weitere Entzündungszeichen.

Reizungen und Entzündungen im Bereich des Sehnengewebes sollten keinesfalls auf die leichte Schulter genommen und unbedingt ausgeheilt werden. Denn Sehnenreizungen können aufgrund der eingeschränkten Regenerationsfähigkeit schnell chronisch werden.

Behandlung einer Sehnenreizung

Sehnenreizungen können zu einer Veränderung der Struktur führen, wodurch sich die Wahrscheinlichkeit für Sehnenrisse erhöht. Deshalb sollte eine Sehnenreizung möglichst frühzeitig behandelt werden, indem die Ursache dafür herausgefunden und beseitigt wird. Hilfreich können auch Krankengymnastik und entzündungshemmende Medikamente sein.
Autoren und Quellen Aktualisiert: 17.03.2015
  • Autor/in: Beatrix Deiß, Medizinredakteurin; Nina Prell, Medizinredakteurin; medizinische Qualitätskontrolle: Cornelia Sauter, Ärztin
  • Quellen: Plesch, Christian/ Sieven, Rainer, Trzolek, Dieter: Handbuch Sportverletzungen. Meyer & Meyer Verlag, Aachen 2009.
  • Sportunfälle – Häufigkeit, Kosten, Prävention. Von Gläser, Heribert, (ARAG Allgemeine Versicherungs-AG), Henke, Dr. rer. nat. Thomas (Ruhr-Universität Bochum, Lehrstuhl für Sportmedizin). Herausgeber: ARAG Allgemeine Versicherungs-AG.
  • Deutsche Gesellschaft für Sportmedizin und Prävention (DGSP): 10 Goldene Regeln für gesundes Sporttreiben, 2004.
  • Deutscher Olympischer Sportbund, www.richtigfit.de
  • Deutsche Gesellschaft für Ernährung e.V., www.dge.de
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