Sodbrennen in der Schwangerschaft

Sodbrennen gehört zu den häufigsten Beschwerden in der Schwangerschaft. Vor allem tritt es gegen Ende der Schwangerschaft auf.

Schwangere fasst sich an Hals und Bauch © Thinkstock

Ursachen von Sodbrennen in der Schwangerschaft

Die Speiseröhre ist mit einer empfindlichen Schleimhaut ausgekleidet. Steigt Magensäure darin auf, reizt das die Schleimhaut und kann – je nachdem, wie lange und wie häufig das passiert – die typischen Beschwerden von Sodbrennen verursachen.

Je weiter eine Schwangerschaft fortschreitet, umso stärker drückt die Gebärmutter von unten auf den Magen. Gleichzeitig bewirkt das Schwangerschaftshormon Progesteron, dass der Verschlussmuskel des Magens nachgiebiger wird. Wenn der Magen voll ist, kann der Druck der Gebärmutter dann dazu führen, dass der Speisebrei im Magen durch den schwächeren Magenverschlussmuskel nach oben in die Speiseröhre steigt.

Symptome bei Sodbrennen

Sodbrennen spürt man als brennendes oder drückendes Gefühl hinter dem Brustbein und tief unten in der Speiseröhre. Häufig wird es begleitet von Aufstoßen, einem hartnäckigen Räuspern oder Hüsteln, einem sauren Geschmack im Mund und dem Gefühl, ständig einen vollen Magen zu haben.

Gegenmaßnahmen bei Sodbrennen in der Schwangerschaft

Hausmittel wie warmer Kamillen-, Kümmel- oder Fencheltee lindern die Beschwerden bei Sodbrennen. Auch einige Medikamente können helfen. Zur Vorbeugung sollten Sie beim Essen und Trinken einige Tipps beachten.
Autoren und Quellen Aktualisiert: 17.07.2014
  • Autor/in: Dr. med. Müller de Cornejo, Ärztin für Allgemeinmedizin; medizinische Qualitätssicherung: Cornelia Sauter, Ärztin