Schwangerschaftsmaske: Hautveränderungen in der Schwangerschaft

Als Schwangerschaftsmaske (auch Chloasma oder Mutterflecken) werden Hautveränderungen bezeichnet, die bei Frauen während der Schwangerschaft im Gesicht und am Körper auftreten können.

Frau schaut sich im Spiegel an © iStock

Ursachen einer Schwangerschaftsmaske

In der Schwangerschaft werden die Brustwarzen dunkler und viele Schwangere haben den typischen braunen Strich vom Nabel bis zum Schambein – die Linea nigra. Hormonell bedingt kann es auch zu Pigmentflecken im Gesicht kommen.

Symptome der Schwangerschaftsmaske

Vor allem eher dunkelhäutige Frauen bemerken hin und wieder ab etwa der Mitte der Schwangerschaft, dass sich ihre Haut im Gesicht dunkler färbt: scharf begrenzte, unregelmäßige Flecken, die typischerweise auf der Stirn, den Schläfen, den Wangen und dem Kinn auftauchen. Weil sie oft symmetrisch sind, bezeichnet man sie als Schwangerschaftsmaske. Diese Pigmentstörungen verblassen nach der Geburt meist vollständig und sind absolut harmlos. Wenn sich die Betroffenen viel in der Sonne aufhalten, sind die Flecken stärker ausgeprägt.

Gegenmaßnahmen bei einer Schwangerschaftsmaske

Wenn Sie sich von den Pigmentflecken in Ihrem Gesicht nicht gestört fühlen, warten Sie einfach ab, bis sie von allein verschwinden. Es gibt aber auch gute Kosmetika, mit denen Sie wieder ein gleichmäßiges Hautbild erzielen – fragen Sie am besten eine Kosmetikerin danach. Produkte, die die Haut bleichen, sind in der Schwangerschaft nicht zu empfehlen.

Maßnahmen zur Vorbeugung einer Schwangerschaftsmaske

Es gibt zwei wirksame Methoden, die helfen, dass eine Schwangerschaftsmaske nicht allzu auffällig wird: Setzen Sie sich keiner intensiven Sonnenstrahlung aus oder verwenden Sie ein Sonnenschutzmittel mit hohem Lichtschutzfaktor.
Autoren und Quellen Aktualisiert: 21.02.2017
  • Autor/in: Dr. med. Müller de Cornejo, Ärztin für Allgemeinmedizin; medizinische Qualitätssicherung: Cornelia Sauter, Ärztin