Rückenschmerzen in der Schwangerschaft

Viele Frauen leiden in der Schwangerschaft unter Rückenschmerzen. Trotzdem müssen Sie diese Beschwerden nicht einfach hinnehmen – einige Maßnahmen können durchaus helfen.

Schwangere hat Rückenschmerzen © Thinkstock

Ursachen von Rückenschmerzen in der Schwangerschaft

Hormonausschüttungen in der Schwangerschaft machen die Bänder weicher und elastischer und die Gelenke damit anfälliger. Ein guter Rat ist daher immer, nicht schwer zu heben und nicht schwer körperlich zu arbeiten. Denn falsches Heben und Tragen – was normalerweise schon zu Schmerzen führen kann – wirken sich bei einer werdenden Mutter schlimmer aus.

Hinter Rückenschmerzen stecken oft aber auch Beckenschmerzen – eine typische Schwangerschaftsbeschwerde, die Sie gezielt lindern können.

Gegenmaßnahmen bei Rückenschmerzen in der Schwangerschaft

Abhilfe können diese Tipps gegen Rückenschmerzen schaffen:
  • Nehmen Sie ein warmes Bad. Wärme kann gerade bei beginnenden Rückenschmerzen gut helfen, weil die Wärme die Muskulatur entspannt. Eine ausgiebige warme Dusche hat dieselbe Wirkung. Achten Sie jedoch darauf, dass das Wasser nicht wärmer als 39 Grad Celsius ist. Eine höhere Temperatur ist nicht gut für den Fötus, da er seinen Wärmehaushalt noch nicht selbstständig regulieren kann.
  • Lassen Sie sich anschließend von Ihrem Partner den Rücken massieren. Wenn Sie sich dabei rittlings auf einen Stuhl setzen und die Arme locker auf die Lehne legen, entlastet das Ihren Rücken und erleichtert die Massage.
  • Besorgen Sie sich im Sanitätsfachhaus einen gut sitzenden Stützgürtel, der mit dem Bauch mitwächst. Stützgürtel geben dem Bauch Halt und schützen so vor Beschwerden – außerdem bildet sich der Bauch nach der Entbindung dann offenbar besser zurück.
  • Machen Sie Schwangerschaftsgymnastik (natürlich unter Anleitung).
Autoren und Quellen Aktualisiert: 21.02.2017
  • Autor/in: Dr. med. Müller de Cornejo, Ärztin für Allgemeinmedizin; medizinische Qualitätssicherung: Cornelia Sauter, Ärztin