Schwangerschaftsbeschwerden von A bis Z

Anämie, Blasenschwäche, Müdigkeit: In der Schwangerschaft können verschiedenartige Beschwerden auftreten. Viele davon sind jedoch ganz normal und verschwinden von allein wieder. Oft können Sie sich mit einfachen Maßnahmen selbst helfen. Manchmal sollten Sie aber sicherheitshalber einen Arzt aufsuchen.

Schwangere Frau © Thinkstock
Wenn Sie zum Arzt gehen, etwa wegen Zahnschmerzen oder eines verstauchten Knöchels, vergessen Sie nie, darauf hinzuweisen, dass Sie schwanger sind. Manche Untersuchungen und viele Medikamente sind bei Schwangeren tabu, weil sie das Ungeborene in ernste Gefahr bringen können. Am besten sollten Sie immer den Mutterpass bei sich haben, wenn Sie das Haus verlassen.

Vorsicht mit Medikamenten

Schwangere sollten niemals Medikamente einnehmen, ohne den verschreibenden Arzt darüber informiert zu haben, dass sie ein Kind erwarten. Auch frei verkäufliche Arzneimittel sollten Sie nicht ohne Rücksprache mit dem Arzt nehmen. Diese Vorsichtsmaßnahmen gelten natürlich auch für Naturheilmittel. Wenn Sie bisher Medikamente eingenommen haben – vom Arzt verordnete oder freiverkäufliche Präparate aus der Apotheke – müssen Sie sich mit dem Arzt absprechen, bevor Sie sie weiter einnehmen.

Sind bestimmte Beschwerden nur medikamentös zu behandeln, gibt es Medikamente, die für Schwangere geeignet sind – beziehungsweise Dosierungen, die dem Kind nicht schaden.
Autoren und Quellen Aktualisiert: 17.07.2014
  • Autor/in: Dr. med. Müller de Cornejo, Ärztin für Allgemeinmedizin; medizinische Qualitätssicherung: Cornelia Sauter, Ärztin