Schuppenflechte: Lexikon

  • Gehören zu den weißen Blutkörperchen (Leukozyten) und haben eine wichtige Rolle im Immunsystem. Zu ihrer Aktivierung benötigen sie Signale, wie etwa die Interaktion eines T-Zellrezeptors mit einem Antigen.
  • Entspannungstechnik, mit der Stress und psychosomatische Störungen behandelt werden können. Durch Autosuggestion soll dabei ein Ruhezustand des Körpers hergestellt werden.
  • Medikamente, die Stresshormone hemmen und beruhigend wirken. Die Pulsfrequenz und der Blutdruck sinken, das Herz verbraucht weniger Sauerstoff. Beispiele für Wirkstoffe: Bisoprolol, Atenolol, Metaprolol, Celiprolol, Propranolol, Talinolol.
  • Medikamentenklasse, die gentechnisch körpereigene Stoffe wie beispielsweise Antikörper (siehe dort) kopiert.
  • Hauptendprodukt des Eiweiß- und Aminosäurestoffwechsels, dabei wird stickstoffhaltiges Ammonium in Harnstoff umgewandelt. Harnstoff wird über den Harn ausgeschieden.
  • Hormon, das in der Nebennierenrinde des Menschen gebildet wird. Die heute in der Medizin verwendeten Glukokortikoide sind chemisch verwandt mit diesem natürlichen Kortison. Sie werden vor allem zur Behandlung von entzündlichen Erkrankungen eingesetzt.
  • Künstliche Strahlenquelle, die durch Verstärkung durch ein optisch aktives Medium einen gerichteten Lichtstrahl aussendet.
  • Abkömmlinge der Arachidonsäure, als Gewebehormone wirksam. Sie wirken immer über einen Rezeptor und sind unter anderem an allergischen Reaktionen beteiligt.
  • Weiße Blutkörperchen; zellulärer Bestandteil des Immunsystems.
  • Einsatz von UV-Strahlen zur Behandlung von Krankheiten wie Schuppenflechte, Neurodermitis, Weißfleckenkrankheit oder Akne.
  • Große einkernige Zellen, zum Immunsystem gehörend. Sie befinden sich im Gewebe, im Gegensatz zu den im Blut zirkulierenden Monozyten, aus denen sie hervorgegangen sind.
  • Ein Nährstoff, der vor allem in fettem Seefisch enthalten ist; er senkt den Blutdruck und die Blutfettwerte, hemmt die Gerinnselbildung und stabilisiert den Herzrhythmus.
  • Maß für den sauren oder laugenartigen Zustand einer Flüssigkeit. Die Skala reicht von 0 (stark sauer) über 7 (neutral) bis 14 (stark alkalisch). Der pH-Wert der menschlichen Haut ist mit 5,5 leicht sauer.
  • Entspannungstechnik, die der US-amerikanische Physiologe und Psychologe Edmund Jacobson entwickelt hat. Einzelne Muskelgruppen werden willentlich angespannt und danach wieder entspannt. Dadurch stellt sich nach einiger Übung eine tiefe Entspannung ein, die sich immer schneller bewusst herstellen lässt.
  • Schmerz- und fiebersenkender sowie entzündungshemmender Wirkstoff, der als Acetylsalicylsäure (ASS) oral eingenommen werden kann. Bei der äußerlichen Therapie kommt er auch oft in Salben zur Anwendung.
  • Umgangssprachlich: Blutvergiftung; durch eine Infektion (Bakterien, Viren, Pilze etc.) hervorgerufene systemische Entzündungsreaktion des Körpers.
  • Wirkstoff, der die Aktivität des Immunsystems hemmt. Soll bei Organtransplantationen die Abstoßungsreaktion verhindern.
  • Gehört zu den Zytokinen (siehe dort), wird von den Makrophagen (siehe dort) gebildet und spielt eine Rolle bei Entzündungsprozessen.
  • Ultraviolette Strahlen; nicht sichtbarer Teil der Sonnenstrahlen; bewirken Vitamin-D-Bildung und schnelle Hautbräunung (UVA-Strahlen), aber auch Sonnenbrand und chronische Lichtschäden (UVB).
  • Auch Cholecalciferol genannt, wird aus einem Vorläuferstoff unter UVB-Strahlung in der Haut hergestellt. Es findet sich auch in fetthaltigen Fischen. Vitamin D spielt ein große Rolle bei der Aufrechterhaltung des Kalziumspiegels und damit beim Knochenaufbau.
  • Zink ist Bestandteil von mehr als 300 Enzymsystemen und erfüllt daher wichtige Aufgaben in zahlreichen Stoffwechselvorgängen, z.B. bei der Zellteilung und -reifung, bei Wachstumsprozessen und für die Gesundheit von Haut, Haaren und Nägeln. Zink ist außerdem für das Immunsystem wichtig, wirkt antioxidativ und entzündungshemmend.
  • Eiweißstoffe, die hauptsächlich von Zellen des körpereigenen Immunsystems gebildet werden und der Regelung einer Immunantwort dienen.
Autoren und Quellen Aktualisiert: 27.12.2016
  • Autor/in: vitanet.de; medizinische Qualitätssicherung: Cornelia Sauter, Ärztin, vitanet;
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