Diagnostik bei Schulter-Arm-Schmerzen

Bei Verdacht auf Zervikobrachialgie – auch Schulter-Arm-Schmerzen oder Zervikobrachialsyndrom genannt – befragt der Arzt den Patienten zunächst nach seiner Krankengeschichte (Anamnese). Daran schließt sich eine körperliche Untersuchung an. Hierbei ergeben sich meist schon wichtige Hinweise, um mögliche Ursachen auszuschließen.

Neben der Beweglichkeit der Körperteile wird bei der körperlichen Untersuchung auch schon eine allgemeine neurologische Untersuchung durchgeführt. Im Anschluss an eine körperliche Untersuchung kann es manchmal nötig sein, Röntgenbilder der Halswirbelsäule anzufertigen, um knöcherne Veränderungen zu erkennen.

Bestätigt sich dieser Verdacht oder muss vermutet werden, dass Veränderungen der Bandscheiben eine zusätzliche Rolle spielen, dann sind weiterführende radiologische Untersuchungen erforderlich. Diese Untersuchungen bilden auch die Bandscheiben und Nerven ab, eine Vorwölbung oder ein Vorfall lässt sich mit ihr diagnostizieren. Die Wahl der Behandlungsmethode und die Heilungsaussichten hängen von der Schwere des Krankheitsbildes ab. Neben Röntgenspezialaufnahmen kann eine Computer- oder Kernspintomografie beziehungsweise eine Myelografie erforderlich sein.

Auch labortechnisch sind manchmal Blutuntersuchungen erforderlich – beispielsweise um entzündliche oder stoffwechselbedingte Veränderungen aufzuspüren.
Autoren und Quellen Aktualisiert: 04.11.2014
  • Autor/in: vitanet.de; medizinische Qualitätssicherung: Cornelia Sauter, Ärztin.
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