Therapie bei Schnupfen: Abschwellende Tropfen/Sprays

Eine spezielle Therapie gegen Schnupfenviren gibt es nicht, man kann nur die Symptome mit Medikamenten bekämpfen. Bei verstopfter Nase erleichtern abschwellende Nasentropfen oder Nasensprays die Atmung.

Unter ihrem Einfluss ziehen sich die Blutgefäße in der Nasenschleimhaut zusammen. Die bei Schnupfen (Rhinitis) geschwollenen Schleimhäute bilden sich zurück und man kann wieder frei atmen. Achten Sie auf eine altersgerechte Dosierung. Bei Säuglingen und Kleinkindern dürfen nur niedrig dosierte Produkte zur Anwendung kommen. Halten Sie sich an die empfohlenen Dosierungsvorschläge.

Wirkstoffe

  • Oxymetazolin
  • Oxymetazolinhydrochlorid
  • Xylometazolin
  • Dexpanthenol und Xylometazolin
Abschwellendes Nasenspray nur kurzfristig anwenden
Abschwellende Nasentropfen eignen sich nur zum kurzfristigen Gebrauch. Sie sollten nicht länger als fünf bis sieben Tage angewandt werden, der Körper könnte sich sonst an ihren Gebrauch gewöhnen. Der natürliche Mechanismus, der ein Abschwellen der Schleimhäute bewirkt, bleibt aus und die Schleimhäute sind dauerhaft geschwollen. Der Patient ist auf den ständigen Gebrauch von Nasentropfen angewiesen, um frei atmen zu können. Fachleute bezeichnen dies als Arzneimittel-Schnupfen.
Autoren und Quellen Aktualisiert: 20.02.2017
  • Autor/in: Elisabeth Kanz, Apothekerin und Fachjournalistin für Medizin und Pharmazie; Vitanet-dsb, Vitanet-gg; medizinische Qualitätssicherung: Cornelia Sauter, Ärztin
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