Symptome bei Schnupfen: Wenn die Nase läuft

Schnupfen ist die Bezeichnung für eine Entzündung der Nasenschleimhaut. Fachleute sprechen von Rhinitis. Auslöser sind häufig Erkältungsviren – meistens Rhinoviren. Schnupfen gehört zu den Symptomen einer Erkältung.

Die Viren werden von Mensch zu Mensch durch kleinste Tröpfchen (Anhusten, Atmen, Sprechen, Niesen) übertragen. Deshalb spricht man auch von einer Tröpfcheninfektion. Zunächst nisten sich die Erreger in der Nasenschleimhaut ein und vermehren sich. Nach etwa zwei Tagen kommt es zu den typischen Schnupfensymptomen:
  • laufende Nase
  • verstopfte Nase (Zuschwellen der Nase)
  • Atemprobleme
  • Verlust von Geruchs- und Geschmackssinn
  • Niesattacken
  • verstärkte Schleimbildung

Schnupfen wird häufig auch von Kopf- und Halsschmerzen begleitet. Manchmal reagiert der Körper sogar mit Fieber.

In der Regel dauern die Schnupfensymptome eine Woche an. Wenn der Schnupfen länger anhält, können sich auf der bereits geschädigten Schleimhaut Bakterien einnisten. Das Nasensekret färbt sich bei bakteriellen Infektionen gelbgrün.

Auch Allergien können Schnupfen verursachen. Dann zeigt er sich meist in Form von Fließschnupfen oder einer verstopften Nase.
Autoren und Quellen Aktualisiert: 20.02.2017
  • Autor/in: Elisabeth Kanz, Apothekerin und Fachjournalistin für Medizin und Pharmazie; Vitanet-dsb, Vitanet-gg; medizinische Qualitätssicherung: Cornelia Sauter, Ärztin
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