Diagnostik beim Schnupfen

In der Regel wird Schnupfen durch Viren verursacht und ist harmlos. Er muss nicht von einem Arzt behandelt werden. Auch eine Untersuchung und Diagnose durch einen Arzt ist also meist nicht nötig.

Untersuchung bei Verdacht auf bakterielle Infektion

Wenn jedoch der Verdacht besteht, dass sich auf der durch Viren vorgeschädigten Schleimhaut Bakterien eingenistet haben – man nennt das Superinfektion – kann eine Untersuchung sinnvoll sein. Ein Hinweis darauf ist beispielsweise, wenn sich das Nasensekret gelbgrün verfärbt. Bakterielle Infektionen sollten diagnostiziert werden, da sie bisweilen mit Antibiotika behandelt werden müssen. Dazu wird der Arzt den Nasen-Rachen-Bereich betrachten. Zusätzlich kann er einen Abstrich des Nasensekrets nehmen und auf Bakterien untersuchen.

Untersuchung bei Verdacht auf Heuschnupfen

Auch wenn Schnupfen lange anhält oder gehäuft auftritt, sollte ein Arzt zurate gezogen werden. Denn es könnte sich um einen allergischen Schnupfen (Heuschnupfen) handeln. In diesen Fällen wird der Arzt eine genaue Anamnese durchführen. Das heißt, er wird den Patienten befragen, wie lange seine Symptome schon bestehen und ob eine Allergie oder Unverträglichkeit bekannt ist. Erhärtet sich der Verdacht, dass es sich um eine allergische Reaktion handelt, kann ein Allergietest durchgeführt werden.
Autoren und Quellen Aktualisiert: 20.02.2017
  • Autor/in: Redaktion vitanet.de: Christina Landauer, Medizinredakteurin; medizinische Qualitätssicherung: Cornelia Sauter, Ärztin
  • Quellen: Berufsverband der Hals-Nasen-Ohrenärzte (www.hno-aerzte-im-netz.de): Schnupfen – Untersuchung und Diagnose
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