Schmerz: Lexikon

  • Schmerz- und Fiebermittel; wirkt auch als Thrombozytenfunktionshemmer und wird zur Vorbeugung von Blutgerinnseln und damit von Durchblutungsstörungen des Herzens und Gehirns eingesetzt.
  • Entspannungstechnik, mit der Stress und psychosomatische Störungen behandelt werden können. Durch Autosuggestion soll dabei ein Ruhezustand des Körpers hergestellt werden.
  • Bedeutet dem Begriff nach „biologische Rückmeldung“. Messbare Größen wie Muskelspannung, Herzfrequenz und Hauttemperatur werden mithilfe von Geräten verstärkt, sodass sie der Patient wahrnehmen kann. Er lernt nun, diese Rückmeldungen einzuschätzen und willentlich zu beeinflussen.
  • Bei der Computertomografie lassen sich mithilfe von Röntgenstrahlen Schnittbilder durch den Körper anfertigen. So kann man die unterschiedlichen Gewebearten unterscheiden. Moderne Spiral-Computertomografen sind in der Lage auch dreidimensionale Bilder zu errechnen.
  • Stoffe, die die Cyclooxygenasen (COX) hemmen. Cyclooxygenasen sind Enzyme, die unter anderem an der Bildung der Prostaglandine beteiligt sind.
  • (Lat: „ohne Geist“); schwerwiegende Veränderung der Persönlichkeitsstruktur eines Menschen mit Einschränkungen in kognitiven, emotionalen und sozialen Fähigkeiten. Oft sind das Kurzzeitgedächtnis, das Denkvermögen, die Sprache und die Motorik betroffen. Ein Beispiel ist die Alzheimer-Demenz.
  • Körpereigene Opioidpeptide mit stark schmerzunterdrückender morphinähnlicher Wirkung.
  • Hauptbestandteil des Gehirns mit Frontallappen (Stirnlappen), Parietallappen (Scheitellappen), Temporallappen (Schläfenlappen), Okzipitallappen (Hinterkopflappen) und Inselregion oder Zentrallappen
  • Nicht-steroidaler Wirkstoff gegen Schmerzen und Entzündungen.
  • Verabreichung eines Medikaments oder einer Flüssigkeit mit einer Nadel in eine Vene (iv-Gabe).
  • Sehr starke, krampfartige Schmerzen, die auf spastischen Muskelbewegungen von Hohlorganen beruhen.
  • Hormon, das in der Nebennierenrinde des Menschen gebildet wird. Die heute in der Medizin verwendeten Glukokortikoide sind chemisch verwandt mit diesem natürlichen Kortison. Sie werden vor allem zur Behandlung von entzündlichen Erkrankungen eingesetzt.
  • Morphin ist das stärkste bekannte, in der Natur vorkommende Schmerzmittel. Es wird aus Opium gewonnen, das in der Milch von Schlafmohn vorkommt.
  • Erkrankung der Nerven.
  • Schmerz, der nicht die Folge eines Schmerzreizes ist, sondern durch Schädigungen der Nervenfaser selbst entsteht.
  • Schmerzmittel, das kein Kortison enthält.
  • Schmerz, der durch mechanische, chemische, thermische oder elektrische Einwirkungen auf Schmerzrezeptoren (Nozizeptoren) vermittelt wird und in nahezu allen Geweben des Körpers ausgelöst werden kann. Die Fortleitung des Schmerzreizes erfolgt über Nervenfasern zum Rückenmark und von dort zu Stammhirn, Thalamus und schließlich zum Großhirn, wo der Schmerz auf komplexe Weise kognitiv und emotional verarbeitet wird. Nozizeptiver Schmerz verschwindet, wenn die Reizung des Gewebes aufhört.
  • Von der Wortbedeutung her „dem Opium ähnliche“ Gruppe biochemischer Substanzen, die in ihrer Wirkung Morphium, dem stärksten bekannten Schmerzmittel, ähneln. Endogene, also körpereigene, Opioide werden von exogenen, das heißt dem Körper von außen zugeführten, Opioiden unterschieden.
  • Ganzheitliche Behandlung von Patienten mit begrenzter Lebenserwartung, mit dem Ziel, die Symptome zu lindern, nicht Erkrankung zu heilen.
  • Schmerzen durch Schädigung des Nervengewebes, die noch länger als sechs Wochen nach Abheilen der Gürtelrose bestehen.
  • Entspannungstechnik, die der US-amerikanische Physiologe und Psychologe Edmund Jacobson entwickelt hat. Einzelne Muskelgruppen werden willentlich angespannt und danach wieder entspannt. Dadurch stellt sich nach einiger Übung eine tiefe Entspannung ein, die sich immer schneller bewusst herstellen lässt.
  • Wörtliche Bedeutung: „Erzeugung von Gesundheit“, als Gegensatz zur Pathogenese: „Entstehung von Krankheit“. Während der pathogenetische Ansatz nach dem fragt, was krank macht, fragt der salutogenetische Ansatz nach dem, was gesund macht. Indem der Patient ein Bewusstsein über seine eigenen gesundheitsfördernden Instinkte und Körpermechanismen erlangt, entwickelt er die Fähigkeit, krankmachende Faktoren abzuwehren bzw. abzuschwächen und gesundheitsfördernde anzunehmen bzw. zu verstärken.
  • Lang anhaltende oder besonders starke Schmerzen führen zu einer Veränderung der Nervenzellen im Rückenmark, die diese gegenüber jeglichen Reizen empfindlicher macht.
  • Durch physiologische und biochemische Prozesse gesteuerte Schmerzverarbeitung des Nervensystems, die dazu führt, dass Schmerzen weniger intensiv wahrgenommen werden.
  • In einem Schmerztagebuch hält der Patient regelmäßig und systematisch fest, wann, wie oft, wie intensiv und wodurch Schmerzen innerhalb eines bestimmten Zeitraums, z.B. zwei Wochen, auftreten. Zu jedem Arztbesuch bringt der Patient das Tagebuch mit.
  • Geschwulst; abnorme Gewebeneubildung; kann gutartig oder bösartig sein
  • Bildgebendes Verfahren, das Organe mithilfe von Ultraschallwellen darstellt
  • Indische Lehre, die bestimmte Konzentrations-, Körper- und Atemübungen beinhaltet. Yoga kann bei verschiedensten Krankheiten helfen, z.B. bei Durchblutungs- und Schlafstörungen, chronischen Schmerzen und stressabhängigen Krankheiten.
Autoren und Quellen Aktualisiert: 08.02.2013
  • Autor/in: vitanet.de; medizinische Qualitätssicherung: Cornelia Sauter, Ärztin, vitanet;
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