Formen von Schmerzen: Akuter Schmerz

Akute Schmerzen sind das Zeichen, sich schmerzmeidend beziehungsweise heilungsfördernd zu verhalten. Sie sind meistens von kurzer Dauer, häufig gut lokalisierbar und haben eine klare Bedeutung: Schutz unserer Unversehrtheit. Haben wir uns zum Beispiel verletzt, macht uns der akute Schmerz auf die Gefahr aufmerksam, und es kommt zu einer Schutzreaktion (Wegziehen der Hand von der Kerzenflamme; Schonhaltung und Ruhe nach Operationen).

Akutschmerzen sind in der Regel mit bestimmten Erregungs- beziehungsweise Stressreaktionen gekoppelt. Dazu zählen etwa Herzklopfen, vertiefte Atmung und weite Pupillen. Auch reflexartiges Handeln gehört dazu. Wichtig ist, dass zumeist eine eindeutige Ursache zugrunde liegt und deshalb die Schmerzen sehr gut zu behandeln sind. Für uns bedeutet akuter Schmerz eine vorübergehende unangenehme Erscheinung. Bis die Ursache behoben ist, helfen uns schmerzlindernde Medikamente und andere Maßnahmen (zum Beispiel Bettruhe, Entspannungstraining), die Schmerzen zu ertragen.

Typische Beispiele für akute Schmerzen:

  • Schnittverletzung
  • Verbrennung
  • Schmerzen nach Operationen
  • Autor/in: Dr. med. Kathrin Fahl, Dr. med. Karen Strehlow, Charité - Universitätsmedizin - Berlin
  • Quellen: Grundlagen der Schmerztherapie, Thomas Flöter (Hrsg.), Medizin
  • Therapie chronischer Schmerzen, Hans W. Striebel et al., Schattauer, F.K. Verlag, 2001
  • Kompendium der medikamentösen Schmerztherapie, E. Beubler, Springer, Wien, 2003
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