Diagnose: Wie man Schmerzen bei dementen Personen erfasst
Insbesondere bei Demenz ist es schwer, mögliche Schmerzen Betroffener zu erfassen, da sie weniger als andere Menschen diesen Schmerzen Ausdruck geben können. Man könnte sie diesbezüglich fast als "sprachlose" Patienten bezeichnen. Wichtig bei dementen Personen ist, dass man aktiv nach möglichen Schmerzen suchen muss. Ziel der Schmerzerfassung bei dementen Patienten ist, diesen trotz ihrer Kommunikationsstörung eine adäquate Schmerzbehandlung zukommen zu lassen und sie nicht im Vergleich zu anderen älteren Menschen schlechter zu behandeln.
Bei ihnen können die allgemein gängigen Schmerzerfassungsskalen kaum oder gar nicht genutzt werden. Für Demenz-Kranke wurden spezielle Skalen in Frankreich entwickelt, einmal die ECPA (ECPA = Echelle Comportementale de la Douleur pour Personnes Agées non communicantes) und der so genannte Doloplus®. Übersetzungen ins Deutsche liegen jeweils vor.
Beide Skalen werden von Pflegenden möglichst in Kooperation mit dem behandelnden Arzt ausgefüllt. Sie dienen der Ersterfassung von Schmerzen bei dementen Personen und dann jeweils zur Verlaufskontrolle nach zwei bis drei Tagen. Dabei gelten Verhaltensauffälligkeiten als Hinweis auf Schmerzen. Oftmals passiert es nämlich gerade bei dementen Patienten, dass Verhaltensänderungen als demenzbedingt angesehen werden und nicht als schmerzbedingt interpretiert werden.
Zusätzlich zur systematischen Verhaltensbeobachtung ist auch über die Angehörigen zu erfragen, ob der Betroffene vor Beginn der Demenz an einer schmerzhaften Erkrankung wie zum Beispiel der Osteoporose gelitten hat und ob er regelmäßig Schmerzmedikamente eingenommen hat.
Bei ihnen können die allgemein gängigen Schmerzerfassungsskalen kaum oder gar nicht genutzt werden. Für Demenz-Kranke wurden spezielle Skalen in Frankreich entwickelt, einmal die ECPA (ECPA = Echelle Comportementale de la Douleur pour Personnes Agées non communicantes) und der so genannte Doloplus®. Übersetzungen ins Deutsche liegen jeweils vor.
Beide Skalen werden von Pflegenden möglichst in Kooperation mit dem behandelnden Arzt ausgefüllt. Sie dienen der Ersterfassung von Schmerzen bei dementen Personen und dann jeweils zur Verlaufskontrolle nach zwei bis drei Tagen. Dabei gelten Verhaltensauffälligkeiten als Hinweis auf Schmerzen. Oftmals passiert es nämlich gerade bei dementen Patienten, dass Verhaltensänderungen als demenzbedingt angesehen werden und nicht als schmerzbedingt interpretiert werden.
Zusätzlich zur systematischen Verhaltensbeobachtung ist auch über die Angehörigen zu erfragen, ob der Betroffene vor Beginn der Demenz an einer schmerzhaften Erkrankung wie zum Beispiel der Osteoporose gelitten hat und ob er regelmäßig Schmerzmedikamente eingenommen hat.





