Lexikon zum Thema Schlaganfall

  • völlige Unregelmäßigkeit beim Herzschlag: unregelmäßiges Zusammenziehen der Herzkammern, die dadurch nicht mehr ausreichend mit Blut gefüllt werden und ihre Pumpfunktion verlieren können
  • Verklumpung, Anhäufung
  • Hemmstoffe einer Verklumpung, zum Beispiel von Thrombozyten (Blutplättchen, siehe auch Thrombozytenfunktionshemmer)
  • Unfähigkeit des (Wieder-)Erkennens von Sinneswahrnehmungen trotz normaler Funktion der Sinnesorgane
  • Unfähigkeit zu rechnen (auch einfache Aufgaben mit Zahlen unter 100)
  • Unfähigkeit des (Wieder-)Erkennens von Gehörtem (Geräusche, Musik etc.) trotz normaler Funktion der Ohren
  • Unfähigkeit, trotz erhaltenen Sehvermögens geschriebene Buchstaben oder Wörter zu erfassen und zu verstehen (lesen zu können)
  • Erblindung, Sehunfähigkeit; kann ein Auge oder beide betreffen und verschiedenartige Ursachen haben
  • plötzliches, sich innerhalb von Minuten bis Stunden vollständig zurückbildendes Sehvermögen auf einem Auge aufgrund einer Durchblutungsstörung; als transitorische ischämische Attacke des Auges. Warnzeichen für Hirninfarkt;
  • Erinnerungslücke, Gedächtnisverlust für einen bestimmten Zeitabschnitt; Unfähigkeit, sich an etwas zu erinnern.
  • Sprachstörung mit Wortfindungsstörungen und Satzabbrüchen bei ansonsten weitgehend erhaltenem Sprachfluss und Sprachverständnis; kommt bei Schlaganfällen häufiger besonders in der Rückbildungsphase vor
  • Sprechunfähigkeit; Unfähigkeit zur Bildung von Lauten durch Störung der Motorik;
  • Empfindungslosigkeit, Gefühllosigkeit für Berührungs- und Schmerzreize; oft auch Bezeichnung für Narkose oder Betäubung.
  • Aussackung; umschriebene, ballon- oder sackförmige Aufweitung eines Blutgefäßes, meistens einer Arterie, infolge einer angeborenen oder erworbenen Wandschwäche
  • nach Gefäßverletzung oder ohne erkennbaren Grund (spontan) auftretender Einriss der Innenwand eines Blutgefäßes mit Ausbildung eines zweiten, „falschen" Lumens (Gefäßlichtung). Durch eine Vorwölbung nach innen kann es zu einer Einengung oder einem Verschluss des echten Lumens kommen.
  • Lateinisch für „Brustenge“; anfallsartige Schmerzen oder beängstigendes, bedrückendes Engegefühl in der Brust, Vorstufe für den Herzinfarkt; im Gegensatz zum Infarkt nur kurze Durchblutungsstörung, die das Herz noch nicht dauerhaft schädigt.
  • Gefäßdarstellung, meist mit einer Serie von Röntgenbildern nach Füllung mit Kontrastmitteln (häufig als transfemorale Angiografie meistens mit einem von der Leiste vorgeschobenen Katheter)
  • Gefäßkrankheit, zum Beispiel der Arterien, Venen, Lymphgefäße
  • Gefäßerweiterung (mittels Ballon) zur Aufdehnung von Verengungen
  • Unfähigkeit, vertraute und bekannte Dinge richtig zu benennen
  • Verlust des Geruchssinns, aufgehobene Geruchswahrnehmung
  • nach vorne, auf den Zeitraum nach Krankheitsbeginn gerichtete Erinnerungslücke; tritt am häufigsten nach Kopfverletzungen auf
  • Medikament zur Behandlung erhöhten Blutdrucks
  • Hauptschlagader; größte Arterie des Menschen, die das sauerstoffreiche Blut aus dem Herzen in den gesamten Körper leitet.
  • Sprachstörung mit Einschränkung der Sprachproduktion (= Broca-Aphasie oder motorische Aphasie), des Sprachverständnisses (= sensorische Aphasie oder Wernike-Aphasie), der Sprachproduktion und des Sprachverständnisses, Wortfindungsstörungen (amnestische Aphasie) oder zusammenhangslosem Wiederholen von einzelnen oder mehreren Wörtern (Jargon-Aphasie).
  • Unfähigkeit, trotz erhaltener Funktionstüchtigkeit von Sinnesorganen, Gelenken und Muskeln sinnvolle, zweckmäßige Handlungen auszuführen und Handlungsabsichten umzusetzen
  • Unregelmäßigkeit, zum Beispiel des Puls- beziehungsweise Herzschlags
  • Hirnstammarterie, aus den beiden Wirbelsäulenarterien entstehend
  • gemeinsame Halsschlagader (vor der Aufteilung in die innere und äußere)
  • äußere Halsschlagader, die das Gesicht mit Blut versorgt
  • innere Halsschlagader, die das Gehirn mit Blut versorgt
  • Bluthochdruck
  • allgemeine Arterienerkrankung mit mehrfachen Einengungen oder Verschlüssen an verschiedenen Stellen
  • Umgangssprachlich „Arterienverkalkung“; Schädigung der Arterien durch Ablagerungen von Blutfetten, Blutpfropfen, Bindegewebe und Kalk in den Gefäßwänden.
  • Methode, um verstopfte Hohlräume wie Blutgefäße, Speise- oder  Harnröhre wieder durchlässig zu machen. Dabei wird ein winziger Ballon in den entsprechenden Hohlraum eingeführt und dort mit hohem Druck kurz aufgeblasen. Dadurch wird der Hohlraum erweitert.
  • Katheter (dünner Schlauch) mit aufblasbarem Ballon an der Spitze, zum Beispiel zur Aufdehnung von Gefäßeinengungen.
  • lebensbedrohliche Form eines Schlaganfalls durch Thrombose der Hirnbasisarterie
  • Thrombose in den (meist tiefen) Beinvenen; häufige Komplikation in dem gelähmten Bein nach einem Schlaganfall
  • Zustand mit Beeinträchtigung von Aufmerksamkeit, Wahrnehmung, Denken und Handeln, meist mit Benommenheit und Verlangsamung einhergehend
  • Aphasieform bei Störung des Broca-Sprachzentrums mit verlangsamter, stockender Sprache (= motorische Aphasie)
  • von einer Amerikanerin entwickelter krankengymnastischer Ansatz zur Rehabilitation von Schlaganfallpatienten mit besonderer Berücksichtigung unbewusster Mitbewegungen von Körperteilen sowie der Kräftigung der Armstrecker und Beinbeuger durch Beklopfen, Streicheln oder andere Reize
  • das Kleinhirn betreffend
  • Kleinhirn, hauptsächlich für Gleichgewicht und Abstimmung von Bewegungen zuständig
  • das Gehirn betreffend
  • Großhirn, Gehirn
  • Sehnervenkreuzung
  • Gruppe innerhalb der Blutfette. Cholesterine werden mit der Nahrung aufgenommen und im Körper gebildet. Diese Fette werden für den Transport im Körper an Eiweiße gebunden. Diese Verbindungen bezeichnet man dann als Lipoproteine. LDL-Cholesterin ist das sogenannte „schlechte Cholesterin“, weil es sich bei erhöhtem Cholesteringehalt im Blut an den Innenschichten der Gefäße ablagert. HDL-Cholesterin schützt die Gefäße vor Fettablagerungen und wird daher das „gute Cholesterin“ genannt.
  • Bei der Computertomografie lassen sich mithilfe von Röntgenstrahlen Schnittbilder durch den Körper anfertigen. Dabei lassen sich die unterschiedlichen Gewebearten gut unterscheiden. Moderne Spiral-Computertomografen sind in der Lage, auch dreidimensionale Bilder zu errechnen.
  • Blutdruck während der Füllungsphase des Herzens; unterer, zweiter Wert bei der Blutdruckmessung
  • Erweiterung, zum Beispiel eines Blutgefäßes
  • Doppel(t)sehen, Doppelbilder; bei Durchblutungsstörungen des Gehirns meist durch Beteiligung des Hirnstamms verursacht, auch als medikamentöse Nebenwirkung vorkommend
  • Ultraschalluntersuchung – gibt Auskunft über den Blutfluss und damit indirekt über die Blutgefäße
  • Kombination von Dopplersonografie und B-Bild-Sonografie in einem Gerät.
  • harte Hirnhaut
  • Störung des Sprechens (nicht der Sprache!) durch Lähmung oder gestörtes Zusammenwirken der Sprechmuskulatur mit undeutlichem, verwaschenem Sprechen. Wortwahl und Wortverständnis sind nicht betroffen.
  • Missempfindung; verfälschte und oft als unangenehm empfundene Wahrnehmung von Berührungs-, Schmerz- oder Temperaturreizen
  • Schluckstörung
  • Stimmstörung
  • Körpereigenes oder fremdes Teilchen, das mit dem Blutstrom ausgeschwemmt wird und zum Verschluss eines Blutgefäßes führen kann.
  • operative Entfernung von durch thrombotische Auflagerungen bedingten Stenosen (Einengungen) von Arterien ohne ausreichende Kollateralen (Umgehungskreisläufe)
  • innere Gefäßauskleidung
  • Beschäftigungs- und Aktivierungstherapie; Erfassung und Behandlung von Störungen und Behinderungen durch Einsetzen und Üben ausgewählter Aktivitäten zur Erreichung einer größtmöglichen Selbstständigkeit.
  • Lähmung der Gesichtsmuskulatur im Bereich des Nervus facialis
  • ovale Öffnung am Herz: bei etwa 30 Prozent aller Menschen vorkommende Öffnung zwischen den beiden Vorhöfen, meist ohne pathologische Bedeutung
  • Aphasie mit Störung sowohl des Sprachverständnisses als auch der Sprachbildung
  • Ausschnitt der Umwelt, der bei gleichbleibender Kopfhaltung gesehen werden kann (Sehbereich); Prüfung durch Geräte (Perimetrie) oder Finger- beziehungsweise Handbewegungen des Arztes
  • Ausfall, Lücke im Gesichtsfeld; häufiges Symptom beim Schlaganfall
  • umfassende Sprachstörung, sowohl das Verstehen als auch die Sprachbildung betreffend
  • Hauptbestandteil des Gehirns mit Frontallappen (Stirnlappen), Parietallappen (Scheitellappen), Temporallappen (Schläfenlappen), Okzipitallappen (Hinterkopflappen) und Inselregion oder Zentrallappen
  • Lähmung einer halben Körperseite
  • halbseitig aufgehobene Berührungs- und Schmerzempfindung
  • Halbseitenblindheit; halbseitiger Ausfall des Gesichtsfelds auf beiden Augen;
  • halbseitig verminderte Berührungs- und Schmerzempfindung
  • vollständige Halbseitenlähmung
  • Wirkstoff, der die Blutgerinnung hemmt
  • ventilartige Verschlüsse zwischen den Herzkammern und zu den abführenden Blutgefäßen
  • Arterien, die auf der Oberfläche des Herzens angeordnet sind und den Herzmuskel mit Sauerstoff und Nährstoffen versorgen.
  • Bei langsamen (bradykarden) Herzrhythmusstörungen fällt die Herzfrequenz längerfristig unter 60 Schläge pro Minute, bei schnellen (tachykarden) Herzrhythmusstörungen schlägt das Herz in Ruhe öfter als 100 Mal pro Minute. Ist der Rhythmus zudem unregelmäßig, spricht man von Arrhythmie. Die häufigsten krankhaften Ursachen sind  eine koronare Herzkrankheit (KHK), Herzmuskelerkrankungen und Herzklappenerkrankungen.
  • Minderung der geistigen Leistungsfähigkeit; unspezifisches Zeichen vieler Krankheiten mit Beteiligung des Gehirns.
  • umschriebene oder allgemeine Hirnschwellung durch Flüssigkeitseinlagerung
  • nach derselben Seite gerichteter halbseitiger Gesichtsfeldausfall auf beiden Augen; bei einer homonymen Hemianopsie nach links ist zum Beispiel das Gesichtsfeld auf beiden Augen nach links ausgefallen, das heißt auf dem linken Auge die äußere, temporale und auf dem rechten Auge die innere, nasale Hälfte
  • verminderte Empfindlichkeit gegenüber Schmerzreizen
  • verminderte Empfindlichkeit gegenüber Berührungsreizen
  • erhöhter Cholesteringehalt im Blut
  • erhöhter Fettgehalt im Blut
  • Überdruck, erhöhter Blutdruck.
  • mit einem erhöhten Blutdruck einhergehend
  • Auf einen erhöhten Blutdruck zurückzuführende Blutung (in das Gehirn).
  • 1. erhöhter Blutdruck, 2. erhöhte Muskelanspannung
  • Erhöhter Gehalt an Triglyzeriden (Neutralfette) im Blut.
  • Ruhigstellen, Ruhigstellung
  • Absterben von Gewebe (zum Beispiel im Gehirn oder Herz) wegen einer Mangeldurchblutung
  • Einbringen von größeren Mengen Flüssigkeit in den Körper, meistens mittels eines venösen Zugangs über eine Armvene. Es gibt aber auch Infusionen in andere Körperbereiche, beispielsweise auch über den After oder über Arterien.
  • Hormon, das in der Bauchspeicheldrüse gebildet wird und den Blutzuckerspiegel senkt; es ermöglicht den Transport von Zucker aus dem Blut ins Zellinnere, sodass die Zellen Energie bekommen. Sein Gegenspieler ist das Glucagon, dessen Hauptaufgabe es ist, den Blutzuckerspiegel zu erhöhen.
  • lateinisch: insultare = taumeln; plötzliche auftretende Störung, zum Beispiel Schlaganfall
  • Blutleere, Mangel- oder Minderdurchblutung; zum Beispiel des Gehirns (Hirninfarkt) oder des Herzens (Herzinfarkt)
  • blutleer, mangel- oder minderdurchblutet
  • das Herz betreffend
  • Arteria carotis, Halsschlagader
  • Röhrchen oder Schlauch aus Kunststoff, Metall oder Glas, das in Hohlorgane wie Harnblase, Magen, Darm, Gefäße, Herz etc. eingeführt werden kann, um diese zu untersuchen, zu spülen oder zu entleeren.
  • andere Bezeichnung für Magnetresonanztomografie (MRT). Der Computertomografie ähnelnde Untersuchungsmethode, die aber zur Messung Magnetfelder anstelle von Röntgenstrahlen benutzt und noch genauere Bilder liefert
  • Schlaganfall ohne (erkannte) Beschwerden
  • Gesamtheit der geistigen Fähigkeiten (Wahrnehmen, Erkennen, Denken, Erinnern, Beurteilen, Bewerten, Vorstellen, Planen etc.)
  • bei Blutgefäßen: seitlich neben einem anderen verlaufendes Gefäß
  • 1. Schnitt- und Bildebene bei der Computer- oder Magnetresonanztomografie, bei der das Gewebe (zum Beispiel das Gehirn) scheibenweise von vorne nach hinten dargestellt wird; 2. die Herzkranzgefäße betreffend
  • Erkrankung der Herzkranzgefäße, die durch Arteriosklerose verursacht wird. Ablagerungen führen zu Gefäßverengungen und damit zu einer verminderten Durchblutung und Sauerstoffversorgung der Herzmuskulatur. Hauptsymptom der KHK ist die Angina pectoris, mit zunehmendem Fortschreiten erhöht sich das Risiko für einen Herzinfarkt und andere Krankheiten.
  • Hirnrinde; die äußere Schicht des Groß- und Kleinhirns
  • unmittelbares Gedächtnis; Fähigkeit, einen gerade abgelaufenen Sachverhalt beziehungsweise eine begrenzte Anzahl von Informationen für wenige Sekunden zu behalten
  • Fähigkeit, die Position des Körpers im Raum zu erfassen
  • Sprach-, Sprech- und Stimmheilkunde. Lehre der Sprachstörungen und deren Heilung.
  • Medikamentöse Auflösung zum Beispiel von Blutgerinnseln (Thromben). Beispiel: Behandlung des Herzinfarkts; über eine Infusion werden Medikamente gegeben, die verklumpte Blutplättchen auflösen und so die Verstopfung in der Herzkranzarterie beheben.
  • Schäden an den kleinen Blutgefäßen, meist im Zusammenhang mit Bluthochdruck, Diabetes mellitus und anderen Stoffwechselerkrankungen.
  • Schwäche eines Armes oder Beines
  • Sprachstörung mit Problemen bei der Sprachbildung beziehungsweise beim Aussprechen von Worten trotz intensiver Anstrengung bei erhaltenem Sprachverständnis (= Broca-Aphasie, = expressive Aphasie, = nichtflüssige Aphasie)
  • Muskelspannung in Ruhe
  • Vernachlässigung; bei Schlaganfällen: Nichtbeachtung der gelähmten Körperseite;
  • Schwäche, Lähmung
  • Schwäche, unvollständige Lähmung eines Extremitätenpaares
  • vollständige Lähmung beziehungsweise Bewegungsunfähigkeit eines Extremitätenpaares
  • unvollständige Lähmung, Schwäche
  • zerebrale Durchblutungsstörung mit sich teilweise zurückbildenden Störungen und Ausfällen
  • außen, am Rand gelegen; Gegenteil: zentral
  • Anteile des Nervensystems, die außerhalb von Gehirn und Rückenmark liegen; Gegensatz: zentrales Nervensystem
  • Behandlung von Krankheiten durch physikalische Einflüsse (Bäder, Licht- oder Wärmetherapie, Massagen, Krankengymnastik u.a.).
  • weiche Hirnhaut
  • Ablagerung, flächiger Belag – beispielsweise als Gefäßablagerungen bei Arteriosklerose oder als Zahnbelag im Mundbereich.
  • vollständige Lähmung, totaler Verlust der Muskelkraft
  • Vorbeugung; vorbeugende Maßnahme.
  • Eiweiß
  • In der Medizin: einen Gesundheitsschaden oder dessen Folgen beseitigen oder mildern.
  • Blindheit durch beidseitige Schädigung der Sehrinde im Hinterkopflappen
  • Einflussgröße, deren Vorhandensein mit einem erhöhten Risiko einer Störung oder Krankheit einhergeht
  • Lähmung mit erniedrigtem Muskeltonus; kommt nach Schlaganfällen nur in den ersten Stunden vor, danach handelt es sich stets um spastische Lähmungen mit erhöhtem Muskeltonus
  • Verhindern des erneuten Auftretens von Krankheitszeichen, insbesondere schwerwiegenderer Störungen (zum Beispiel eines Schlaganfalls nach TIA)
  • das Sprachverständnis betreffende Aphasie mit flüssigem Reden, wobei das Gesprochene aber nicht verständlich ist (= rezeptive Aphasie, = Wernicke-Aphasie)
  • Benommenheit, krankhafte Schläfrigkeit
  • Untersuchungsmethode, die mittels Ultraschallwellen von außen das Körperinnere sichtbar macht.
  • mit einer vermehrten Muskelspannung (Spastik) einhergehend; Gegensatz = schlaff
  • Lähmung aufgrund einer Schädigung des zentralen Nervensystems (Gehirn und Rückenmark), unter anderem mit erhöhter Muskelspannung einhergehend
  • für die Sprache zuständige Teile des Gehirns
  • Engstelle, Verengung
  • englisch = Schlag; Schlaganfall
  • Spezialisierte Notaufnahme für die akute Versorgung von Schlaganfallpatienten.
  • lateinisch: Erstarrung, Betäubung; Krankheitszustand mit weitgehendem Fehlen körperlicher oder geistiger Aktivität
  • Blutung in den Subarachnoidalraum
  • schmaler Raum im Schädelinnern zwischen der Hirnoberfläche und der Arachnoidea (= Teil der weichen Hirnhaut); enthält außer Blutgefäßen und Hirnnerven, die in das Gehirn ein- und aus diesem austreten, normalerweise nur Liquor (Nervenwasser)
  • Zusammenziehen der Herzmuskulatur mit Entleerung der Herzkammern
  • Blutdruck während des Zusammenziehens der Herzmuskulatur; oberer, erster Wert beim Blutdruckmessen
  • Unfähigkeit, Gefühltes trotz normaler Funktion des Tastsinnes zu erkennen
  • Schwäche aller vier Extremitäten (beider Arme und Beine)
  • operative Entfernung von durch thrombotische Auflagerungen bedingten Stenosen (Einengungen) von Arterien
  • Auflösung eines Thrombus
  • Verstopfung eines Blutgefäßes durch ein Blutgerinnsel (Thrombus). Eine Thrombose in den Venen wird begünstigt, weil das Blut in den Venen langsamer als in den Arterien fließt. Lebensgefährlich werden diese Blutgerinnsel, wenn sie sich ablösen und in die Lunge geschwemmt werden (Embolie).
  • Blutplättchen, die eine wichtige Rolle bei der Blutgerinnung spielen; sie haften aneinander und bilden so einen Verschluss an verletzten Gefäßwänden.
  • Verklumpen von Thrombozyten
  • Blutpfropf in einem Blutgefäß; ein Thrombus kann zum Gefäßverschluss führen.
  • Anspannung, Spannungszustand – zum Beispiel von Muskeln
  • Kurzzeitige Durchblutungsstörung von Teilen des Gehirns mit schlaganfallartigen Symptomen (Dauer: unter 24 Stunden).
  • Aufdehnung einer Gefäßeinengung durch eine in das Gefäß eingebrachte Sonde
  • Neutralfette, Teil der Blutfette oder Lipide
  • Momentangedächtnis, Sofortgedächtnis
  • Geistige Funktionsstörung. Ursache ist die Zerstörung von Hirngewebe aufgrund von Durchblutungsstörungen – beispielsweise aufgrund eines Schlaganfalls.
  • Unfähigkeit des (Wieder-)Erkennens von Gesehenem trotz normaler Funktion der Augen
  • Vernachlässigung des Gesichtsfeldes auf der gelähmten Körperseite, obwohl kein Gesichtsfeldausfall besteht
  • nach ihrem Erstbeschreiber benannte Form der Krankengymnastik, die nach Schlaganfällen häufiger eingesetzt wird
  • sehr rasches und unkontrolliertes Zusammenziehen der Muskulatur der Herzvorhöfe (bis zu 600 Mal pro Minute), wodurch die Herzkammern nicht mehr richtig mit Blut gefüllt werden. In den Vorhöfen kann es zur Bildung von Thromben (Blutgerinnseln) kommen, die nach ihrer Verschleppung in den Blutkreislauf Arterien verstopfen und damit zum Schlaganfall führen können.
  • das Sprachverständnis betreffende Aphasie (= rezeptive Aphasie, = sensorische Aphasie)
  • Unfähigkeit, das oder die richtigen Worte zu finden, die einen Gedanken, Sachverhalt oder wahrgenommenen Gegenstand zutreffend ausdrücken oder benennen
  • Gehirn und Rückenmark; zuständig für die Aufnahme, Verarbeitung, Speicherung und Abgabe von Informationen; Gegensatz: peripheres Nervensystem.
  • das Gehirn betreffend
Autoren und Quellen Aktualisiert: 16.09.2014
  • Autor/in: Dr. Maria-Beate Effertz, Allgemeinmedizinerin, Kirsten Gaede, Medizinjournalistin, Charité - Universitätsmedizin Berlin; medizinische Qualitätssicherung: Cornelia Sauter, Ärztin, vitanet;
  • Quellen: Hans Christoph Diener: Herzinfarkt und Schlaganfall
  • Motorische Therapien für die obere Extremität zur Behandlung des Schlanganfalls: Leitlinien der Deutschen Gesellschaft für Neurologie, 2009