Lagerung und Mobilisierung

Im Folgenden erhalten Sie wichtige Tipps für Lagerung, Transfer und Eigentraining von Schlaganfall-Patienten.

Transfer steht in diesem Zusammenhang für jeden Lagewechsel, also zum Beispiel vom Bett in den Rollstuhl oder vom Rollstuhl auf die Toilette. Pflegenden Angehörigen und Betroffenen selbst sollen diese Tipps als eine Art Gedächtnisstütze für zu Hause nach einem Klinik- beziehungsweise Rehabilitationsaufenthalt dienen.

Viele Einrichtungen bieten Kurse an, in denen Angehörige die richtige Lagerung lernen können. Ganz wichtig ist es auch zu lernen, wie man hilft, ohne selbst Schaden zu nehmen.

Das Ziel der richtigen Lagerung nach einem Schlaganfall besteht darin, Folgeschäden wie zum Beispiel Druckgeschwüre (Dekubitus) und erhöhte Muskelspannung (Spastik) zu verhindern. Grundsätzlich soll erreicht werden, dass der Patient die betroffene Seite durch das Einbeziehen dieser Seite bei allen täglichen Aktionen immer wieder wahrnimmt und beachtet. Dafür ist es wichtig, dass er von der beeinträchtigten Seite her angesprochen und gepflegt wird.
Autoren und Quellen Aktualisiert: 16.09.2014
  • Autor/in: Dr. med. Anja Vogt, Ärztin, Charité - Universitätsmedizin Berlin; medizinische Qualitätssicherung: Cornelia Sauter, Ärztin, vitanet.de;
  • Quellen: I. Füsgen: Der ältere Patient
  • T. Nikolaus: Klinische Geriatrie