Symptome von Schlafstörungen

Man muss kein Mediziner sein, sondern nur selbst einmal einige Nächte wach gelegen haben, um die Symptome von Schlafstörungen aufzählen zu können:

  • Nervosität und Gereiztheit
  • Stressgefühl
  • Frieren
  • Missmut, depressive Verstimmung
  • Konzentrationsschwäche
  • Leistungsschwäche
  • erhöhte Schmerzempfindlichkeit
  • Wortfindungsstörungen
  • Tagesmüdigkeit
Die Erklärung für diese schwerwiegenden Symptome: Der Hormonhaushalt, der Temperaturhaushalt sowie viele andere physiologische Vorgänge folgen im Schlaf einer strengen Dramaturgie. Bei Schlafstörungen bringen jedoch die häufigen Wachphasen diesen Ablauf durcheinander. So werden zum Beispiel die Schilddrüsenhormone aktiver – was die Nervosität erklärt – und die Thermoregulation wird gestört. Auch kann keine ausreichende Menge des Energieträgers Adenosintriphoshat gespeichert werden, was den Leistungs- und Konzentrationsknick am Tage erklärt. Die für die psychische Erholung so wichtigen Traumphasen – auch REM-Phasen – genannt, werden ebenfalls weniger.

Werden die Schlafstörungen durch Schlafapnoe hervorgerufen, sind die Auswirkungen und Symptome noch schlimmer: Der nächtliche Blutdruck steigt, was das Risiko für einen Schlaganfall und Herzinfarkt erhöht.

Tödliche Autounfälle durch den Sekundenschlaf

Dies alles zeigt, wie wichtig es ist, dass Sie Schlafstörungen behandeln lassen. Allein die Symptome Tagesmüdigkeit und Konzentrationsstörungen beeinträchtigen Ihren Alltag erheblich: Sie können Ihre Arbeit nicht mehr so gut wie gewöhnlich erledigen und Ihr Unfallrisiko steigt – sofern Sie Auto fahren – erheblich. Viele tödliche Unfälle sind auf den Sekundenschlaf am Steuer zurückzuführen.
Autoren und Quellen Aktualisiert: 22.10.2014
  • Autor/in: Kirsten Gaede, Medizin-Journalistin, Charité Universitätsmedizin Berlin; medizinische Qualitätssicherung: Cornelia Sauter, Ärztin
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