Formen von Schlafstörungen: Schlafwandeln und Albträume

Im Schlaf sprechen, um sich schlagen oder Albträume – diese Arten von Schlafstörungen werden Parasomnien genannt. Die Ursachen.

Manche Menschen schlafwandeln nachts, sprechen im Schlaf oder haben Traumschlaf-Verhaltensstörungen, bei denen der Schlafende seine Träume auslebt und zum Beispiel um sich schlägt. Auch leiden manche unter Albträumen oder der sogenannten Schlafparalyse, bei der der Betroffene schon oder gerade noch wach ist und sich als vollständig gelähmt empfindet.

Ursachen für Parasomnien wie Schlafwandeln und Albträume

Alle diese Phänomene – Schlafmediziner bezeichnen sie als Parasomnien – hängen mit Störungen der Tiefschlaf-Phase oder der Traum-Phase (REM-Phase) zusammen und können hervorgerufen werden durch Zur Therapie der Parasomnien gehört, diese Risikofaktoren zu erkennen und sie dann zu reduzieren. Außerdem lassen sich Schlafwandeln, Albträume, Traumschlaf-Verhaltensstörung, Schlafparalyse und Sprechen im Schlaf teilweise durch leichte Schlafmittel behandeln, die den Tief- und REM-Schlaf beeinflussen. Sie kommen aber nur selten zum Einsatz.
Autoren und Quellen Aktualisiert: 22.02.2019
  • Autor/in: Kirsten Gaede, Medizin-Journalistin, Charité Universitätsmedizin Berlin; medizinische Qualitätssicherung: Cornelia Sauter, Ärztin
  • Quellen: Dr. Ingo Fietze, Thea Herold, Der Schlafquotient, Hoffmann und Campe, Hamburg
  • Robert Koch-Institut, Gesundheitsberichterstattung des Bundes, Heft 27: Schlafstörungen, Berlin
  • Interview mit Dr. Ingo Fietze, Leiter des Interdisziplinären Schlafmedizinischen Zentrums der Charité
  • Interview mit Psychologin Sandra Zimmermann vom Interdisziplinären Schlafmedizinischen Zentrum der Charité
  • Interview mit Dr. Peter Geisler vom Schlafmedizinischen Zentrum der Universitätsklinik Regensburg
  • Interview mit Michael Maar, Atemtherapeut im Ilse-Middendorf-Institut in Berlin
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