So wird die Diagnose Schlafstörungen gestellt

Wer schlecht schläft, ist tagsüber müde, kann sich schlecht konzentrieren und ist weniger leistungsfähig. Schlafstörungen können außerdem das Immunsystem beeinträchtigen und zu Erkrankungen führen. Um dies vermeiden und rechtzeitig etwas tun zu können, ist eine genaue Diagnose wichtig.

Zuerst können Sie das Problem mit Ihrem Hausarzt besprechen. Er kennt Sie gut und kann Ursachen für Schlafstörungen schnell erkennen oder ausschließen. Kommt der Hausarzt zu keiner Diagnose, sollte er Sie an eine Schlafambulanz überweisen. Anhand von Fragebögen und einer gezielten Anamnese untersuchen die Schlafmediziner Sie dort genauer. Auch Testgeräte, die sie mit nach Hause nehmen können, werden angewandt.

Neben den Schlafambulanzen finden sich über 300 Schlaflabore in Deutschland. Es ist jedoch nur bei einigen Formen von Schlafstörungen wirklich nötig und sinnvoll, eine Nacht unter genauer Beobachtung zu verbringen, beispielsweise bei Schlafapnoe oder Narkolepsie.
Autoren und Quellen Aktualisiert: 22.10.2014
  • Autor/in: vitanet.de; medizinische Qualitätssicherung: Cornelia Sauter, Ärztin.
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