Schilddrüsenunterfunktion (Hypothyreose): Diagnosestellung

Besteht ein Verdacht auf eine Schilddrüsenunterfunktion, versucht der behandelnde Arzt zunächst im Patientengespräch – der Anamnese – weitere Symptome abzuklären. Darauf folgen weitere Untersuchungen, um die richtige Diagnose stellen zu können.

Da sich eine gestörte Schilddrüse auf das gesamte Organsystem auswirkt, schließt sich eine körperliche Untersuchung an. Dazu tastet der Arzt die Schilddrüse ab, inspiziert Haut, Augen und Muskulatur und prüft Herz- und Nervenfunktion. Auf eine Unterfunktion der Schilddrüse deuten beispielsweise ein niedriger Puls, trockene, blasse Haut und langsame Reflexe hin.

Zur Basisuntersuchung bei Verdacht auf eine Schilddrüsenerkrankung gehören noch eine Begutachtung des Halses mittels Ultraschall (Sonografie) und eine Blutprobe, die im Labor untersucht wird. Außerdem stehen die Szintigrafie und die Schilddrüsenpunktion als Diagnosemethoden zur Verfügung.
Autoren und Quellen Aktualisiert: 15.02.2017
  • Autor/in: vitanet.de; medizinische Qualitätssicherung: Cornelia Sauter, Ärztin.
Suche nach Netzwerk- & Servicepartnern
Zertifizierung