Ratgeber für Patienten nach dem Schilddrüsenkrebs

Die meisten Patienten können nach einer Schilddrüsenkrebserkrankung wieder ein ganz normales Leben führen. Weil die Schilddrüse jedoch entfernt werden musste, hat der Körper seine Fähigkeit verloren, die Schilddrüsenhormone T3 und T4 herzustellen.

Dieser Hormonmangel muss dann ein Leben lang durch Medikamente ausgeglichen werden. Dabei ist bei der Anwendung einiges zu beachten. So sollten Schilddrüsenhormone morgens auf nüchternen Magen eingenommen werden. Erst eine halbe Stunde später darf man frühstücken. Der Körper nimmt die Schilddrüsenhormone sonst nicht richtig auf und verwertet sie nicht gänzlich.

Kalziummangel ausgleichen

Sind durch die Krebserkrankung auch die Nebenschilddrüsen in Mitleidenschaft gezogen, ist der Kalziumstoffwechsel gestört. Der Mangel an diesem Mineralstoff muss dann ebenfalls medikamentös behandelt werden. Schilddrüsenkrebspatienten sollten, wenn die unmittelbare Krebstherapie abgeschlossen ist, die regelmäßigen vom Arzt festgelegten Nachsorge- und Kontrolluntersuchungen wahrnehmen.
Autoren und Quellen Aktualisiert: 05.08.2014
  • Autor/in: Monika Preuk M. A., Medizinjournalistin, vitanet; medizinische Qualitätssicherung: Cornelia Sauter, Ärztin;
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